Guppenfoto Gaflenz 15 Personen bei der Auszeichnungsfeier 25 Jahre Agenda OÖ
Beitrag
25 Jahre Agenda OÖ
Oberösterreich
09.10.2023

25 Jahre Agenda Zukunft: 20.000 Menschen in Oberösterreich nehmen die Zukunft vor Ort in die Hand  

25 Jahre Agenda.Zukunft in Oberösterreich! Dieser besondere Jahrestag wurde am 22. November in der neuen Raiffeisen-Arena Linz gefeiert. Dabei stand die Auszeichnung aktueller Vorzeigegemeinden und erfolgreicher Modellprojekte durch Landeshauptmann Thomas Stelzer im Mittelpunkt. Und auch das Resümee zum 25 Jahr-Jubiläum fällt mehr als positiv aus: Was 1998 als pilothafte Nachhaltigkeitsinitiative begann, ist zu einem breit wirksamen landesweiten Zukunfts-Netzwerk mit 178 teilnehmenden Gemeidnen gewachsen.

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer zog im Rahmen einer Jubiläumsgala am 22. November 2023 in der Linzer Raiffeisen Arena eine positive Bilanz über 25 Jahre Agenda.Zukunft in Oberösterreich und zeichnete 22 Zukunftsgemeinden und Modellprojekte aus. 

„Zukunftsarbeit muss konkret, greifbar und regional wirksam sein. Viele engagierte Menschen gestalten in den Regionen und Gemeinden ihre Zukunft und übernehmen so auch Verantwortung für die Entwicklung unseres gesamten Bundeslandes. Genau dafür bietet das Programm Agenda.Zukunft seit 25 Jahren eine stabile Ausgangsbasis und umfassende Unterstützungsangebote“
Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer

Das Resümee zum 25 Jahr-Jubiläum fällt mehr als positiv aus: Was 1998 als pilothafte Nachhaltigkeitsinitiative begann, ist zu einem breit wirksamen landesweiten Zukunfts-Netzwerk gewachsen. 178 Gemeinden – das sind mehr als 40 Prozent der oö. Kommunen – und neun Regionen machen inzwischen mit, Tendenz kontinuierlich steigend. Gestaltungsbeteiligung und Co-Kreation sind zentrale Eigenschaften des Programms Agenda.Zukunft. 20.000 Menschen haben aktiv in den Agenda-Zukunftsprozessen mitgewirkt, mitgestaltet und Verantwortung übernommen. Durch eine Vielzahl unterschiedlicher Beteiligungsformate gibt es Mitmachmöglichkeiten für jeden Geschmack

22 ausgezeichnete Gemeinden und Projekte zeigen Vielfalt

Ein Blick auf die bei dieser Veranstaltung ausgezeichneten 22 vorbildlichen Agenda-Gemeinden und Modellprojekte, die in den vergangenen drei Jahren vieles umgesetzt haben, zeigt eine große Vielfalt an Ideen und Themen, die in einer eigenen Broschüre zusammengefasst wurden.

Broschüre "Zukunftsgemeinden vor den Vorhang - 22 Beispiele aus dem Agenda.Zukunftsnetzwerk"

Fotos der ausgezeichneten Gemeinden

 

Oberösterreich als Vorreiter

Von den österreichweit 538 Agenda-Gemeinden befinden sich 178 in Oberösterreich. Damit liegt unser Bundesland an der Spitze. Die oberösterreichische Landespolitik unterstützt dieses wertvolle Engagement auf mehrfache Weise. In der Oö. Zukunftsakademie ist die Leitstelle Agenda.Zukunft eingerichtet, die die thematische Zukunftsarbeit des Landes mit den konkreten Zukunftsprozessen vor Ort verbindet. Sie wird von der Regionalmanagement OÖ GmbH mit dem Fachbereich „Regionale Zukunftsgestaltung“ unterstützt. Ein eigenes Agenda-Fördermodell ist auf die Bedürfnisse der Gemeinden und regionalen Initiativen zugeschnitten. So wurden aus Mitteln des Landes Oberösterreich in den vergangenen 25 Jahren 650 Agenda-Projekte und -Prozesse mit insgesamt 5,5 Millionen Euro unterstützt.
 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Artikel

Fünf Menschen stehen in einem Lebensmittelgeschäft zusammen
24.05.2024

ThemenLabor: Neue Wege in der Nahversorgung

Welche Ideen und Zugänge gibt es, um zukünftig Nahversorgungsstrukturen im ländlichen Raum halten zu können? Diese Frage steht am 4. Juli, ab 14 Uhr im Zentrum des Agenda.Zukunft ThemenLabors „Gemeinschaftlich organisierte Nahversorgungsmodelle“ am Mosauerhof in Altheim. Das Format bietet Gelegenheit sich mit Experten auszutauschen und erfolgreiche Nahversorgungsprojekte kennenzulernen.
Grafik zum neuen Fördermodell Agenda.Zukunft
13.02.2024

Neues Fördermodell für Agenda.Zukunftsprojekte und -prozesse

Um Gemeinden und ProjektträgerInnen auch weiterhin bestmöglich in ihrer Zukunftsarbeit unterstützen zu können, gilt seit 1. Jänner 2024 das neue oö. Agenda.Zukunft-Fördermodell mit einigen Änderungen und Verbesserungen, beispielsweise was die Förderhöhen betrifft. Speziell finanzschwache Gemeinden unter 2.000 EinwohnerInnen und auch Stadtgemeinden ab 10.000 EinwohnerInnen profitieren von höheren Förderungen. Neu ist auch, dass jetzt für kleinere Projekte nach allen Förderschwerpunkten Umsetzungsprogramme beantragt werden können.
20 TeilnehmerInnen auf Sesseln in einem Kreis sitzend, im Vordergrund ein Flipchart mit Aufschrift Co-Design Zukunft
15.05.2023

Lehrgang Co-Design Zukunft: Abschluss im Mühlviertel, Start in Vöcklabruck-Gmunden

Während sich der Lehrgang Co-Design Zukunft im Mühlviertel mit der Abschlussveranstaltung im Juni bereits dem Ende zuneigt, wird in der Region Vöcklabruck-Gmunden schon der Lehrgangsstart im September vorbereitet. In fünf Modulen werden bis März 2024 wieder Themen wie Megatrends, Potenzialentfaltung, Co-Kreation und innovative Kreativmethoden wie Design Thinking vermittelt und gemeinsam regional wirksame Projekte umgesetzt. Der Lehrgang ist bereits ausgebucht.
Sechs junge Menschen diskutieren
24.01.2023

Das Bürgercockpit für georeferenzierte Bürgerumfragen

Wie beteiligt man Menschen in Agenda.Zukunft – Prozessen, die gerade nicht vor Ort sind? Wie erreicht man jene BürgerInnen, die bevorzugt über soziale Netzwerke kommunizieren? Digitalisierung verändert das Beteiligungsverhalten der Menschen. Das Agenda.Zukunft - Tool Bürgercockpit trägt dieser Tatsache Rechnung. Seit 2017 wurde es bereits in vierzehn oberösterreichischen Gemeinden angewandt und bietet gegenüber herkömmlichen Umfragetools vor allem die Möglichkeit, Ergebnisse räumlich auf Karten darzustellen.