20 TeilnehmerInnen auf Sesseln in einem Kreis sitzend, im Vordergrund ein Flipchart mit Aufschrift Co-Design Zukunft
Beitrag
Co-Design Zukunft
15.05.2023

Lehrgang Co-Design Zukunft: Abschluss im Mühlviertel, Start in Vöcklabruck-Gmunden

Während sich der Lehrgang Co-Design Zukunft im Mühlviertel mit der Abschlussveranstaltung im Juni bereits dem Ende zuneigt, wird in der Region Vöcklabruck-Gmunden schon der Lehrgangsstart im September vorbereitet. In fünf Modulen werden bis März 2024 wieder Themen wie Megatrends, Potenzialentfaltung, Co-Kreation und innovative Kreativmethoden wie Design Thinking vermittelt und gemeinsam regional wirksame Projekte umgesetzt. Der Lehrgang ist bereits ausgebucht.

Der Lehrgang Co-Design Zukunft ist ein Angebot der Oö. Zukunftsakademie, das sich an Personen richtet, die sich für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Gemeinde oder Region engagieren wollen. Der Lehrgang vermittelt Gestaltungskompetenzen, die es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ermöglichen, eigene Ideen und Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Dabei werden aktuelle Trends, Kreativmethoden und Praxisbeispiele aus der regionalen Zukunftsarbeit behandelt. 

Der Lehrgang besteht aus fünf Modulen, die jeweils zwei Tage dauern und in jeweils verschiedenen Regionen Oberösterreichs angeboten werden. Die Module sind:

- Modul 1: Zukunft gestalten - Megatrends und regionale Herausforderungen
- Modul 2: Potenziale entfalten - Persönliche Stärken und Ressourcen
- Modul 3: Co-Kreation - Gemeinsam kreative Lösungen finden
- Modul 4: Design Thinking - Innovationsmethoden für die Praxis
- Modul 5: Projektmanagement - Von der Idee zur Umsetzung

Zwischen den Modulen arbeiten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einem eigenen Praxisprojekt, das sie am Ende des Lehrgangs präsentieren.

Der Lehrgang richtet sich an Personen aus Vereinen und dem Freiwilligenengagement, aus Gemeindepolitik und Gemeindeverwaltung, aus Bildungseinrichtungen und Unternehmen sowie an alle Interessierten, die die Zukunft ihrer Region mitgestalten wollen. 

Der Lehrgang schließt mit dem Zertifikat “Co-Design Zukunft” ab. Voraussetzungen für einen positiven Abschluss sind 80 % Anwesenheit bei den Präsenzveranstaltungen und die erfolgreiche Durchführung der Praxisaufgabe. Der Lehrgang ist von der Weiterbildungsakademie Österreich mit 7 ECTs akkreditiert.

Co-Design Zukunft Mühlviertel präsentiert Projekte

Seit Jänner waren 13 TeilnehmerInnen im  Lehrgang Co-Design Zukunft im Mühlviertel engagiert. In den fünf Modulen wurden verschiedenste Projekte im kommunalen und regionalen Kontext erarbeitet. Der Themenbogen reicht dabei von der Bewusstseinsbildung und Vermarktung von regionalen Produkten über grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Bewusstsein für Europa, Gemeinschaftliche Treffpunkte, bis hin zu mentaler Gesundheit und Klimaschutzprojekten.

Am 20. Juni  werden im Hotel Lebensquell nicht nur die Projekt vorgestellt, sondern auch die Lehrgangszertifikate an die TeilnehmerInnen überreicht.

Ab September 2023: Co-Design Zukunft in der Region Vöcklabruck-Gmunden

Im September 2023 startet der nächste Lehrgang „Co-Design Zukunft“ in der Region Vöcklabruck-Gmunden. Veranstaltet wird er von den fünf LEADER-Regionen in den Bezirken Vöcklabruck und Gmunden in Kooperation mit der Regionalmanagement OÖ Gmbh und der Oö. Zukunftsakademie. Gemeinsam gestalten ist ja auch ein Credo der LEADER-Regionen. So haben sich die fünf LEADER-Regionen Traunsteinregion, Attersee-Attergau, Fuschlsee-Mondsee, Inneres Salzkammergut und Vöckla-Ager zusammengefunden, um in diesen Regionen im Herbst 2023 einen gemeinsamen „Co-Design Zukunft“-Lehrgang zu starten. Jedes der fünf Lehrgangs-Module findet in jeweils einer dieser LEADER-Regionen statt. Menschen aus allen fünf LEADER-Regionen kommen im Lehrgang zusammen, um neue, sinnstiftende Projekte für diese Regionen zu ermöglichen. Bei Bedarf und Eignung können diese Projekte über LEADER eine zusätzliche finanzielle Unterstützung erfahren. LEADER-Regionen sind regionale Gestalter und Ermöglicher, welche die Weiterentwicklung der Regionen über geförderte Projekte (EU-, Bund- und Landesmittel) positiv beeinflussen wollen. Dabei werden die ProjektwerberInnen von Profis vor Ort unterstützt.

Detailprogramm und Anmeldung

Weitere Artikel

Fünf Menschen stehen in einem Lebensmittelgeschäft zusammen
24.05.2024

ThemenLabor: Neue Wege in der Nahversorgung

Welche Ideen und Zugänge gibt es, um zukünftig Nahversorgungsstrukturen im ländlichen Raum halten zu können? Diese Frage steht am 4. Juli, ab 14 Uhr im Zentrum des Agenda.Zukunft ThemenLabors „Gemeinschaftlich organisierte Nahversorgungsmodelle“ am Mosauerhof in Altheim. Das Format bietet Gelegenheit sich mit Experten auszutauschen und erfolgreiche Nahversorgungsprojekte kennenzulernen.
Grafik zum neuen Fördermodell Agenda.Zukunft
13.02.2024

Neues Fördermodell für Agenda.Zukunftsprojekte und -prozesse

Um Gemeinden und ProjektträgerInnen auch weiterhin bestmöglich in ihrer Zukunftsarbeit unterstützen zu können, gilt seit 1. Jänner 2024 das neue oö. Agenda.Zukunft-Fördermodell mit einigen Änderungen und Verbesserungen, beispielsweise was die Förderhöhen betrifft. Speziell finanzschwache Gemeinden unter 2.000 EinwohnerInnen und auch Stadtgemeinden ab 10.000 EinwohnerInnen profitieren von höheren Förderungen. Neu ist auch, dass jetzt für kleinere Projekte nach allen Förderschwerpunkten Umsetzungsprogramme beantragt werden können.
Guppenfoto Gaflenz 15 Personen bei der Auszeichnungsfeier 25 Jahre Agenda OÖ
09.10.2023

25 Jahre Agenda Zukunft: 20.000 Menschen in Oberösterreich nehmen die Zukunft vor Ort in die Hand  

25 Jahre Agenda.Zukunft in Oberösterreich! Dieser besondere Jahrestag wurde am 22. November in der neuen Raiffeisen-Arena Linz gefeiert. Dabei stand die Auszeichnung aktueller Vorzeigegemeinden und erfolgreicher Modellprojekte durch Landeshauptmann Thomas Stelzer im Mittelpunkt. Und auch das Resümee zum 25 Jahr-Jubiläum fällt mehr als positiv aus: Was 1998 als pilothafte Nachhaltigkeitsinitiative begann, ist zu einem breit wirksamen landesweiten Zukunfts-Netzwerk mit 178 teilnehmenden Gemeidnen gewachsen.
Sechs junge Menschen diskutieren
24.01.2023

Das Bürgercockpit für georeferenzierte Bürgerumfragen

Wie beteiligt man Menschen in Agenda.Zukunft – Prozessen, die gerade nicht vor Ort sind? Wie erreicht man jene BürgerInnen, die bevorzugt über soziale Netzwerke kommunizieren? Digitalisierung verändert das Beteiligungsverhalten der Menschen. Das Agenda.Zukunft - Tool Bürgercockpit trägt dieser Tatsache Rechnung. Seit 2017 wurde es bereits in vierzehn oberösterreichischen Gemeinden angewandt und bietet gegenüber herkömmlichen Umfragetools vor allem die Möglichkeit, Ergebnisse räumlich auf Karten darzustellen.