4 Personen sitzen rund um einen zu einem Schreibtisch umfunktionierten Tischtennistisch
Beitrag
Co-Working
Oberösterreich
16.03.2022

Co-Working Spaces am Land

Immer mehr Menschen wünschen sich, Arbeit nach ihren eigenen Vorstellungen und angepasst an ihr Lebensumfeld flexibel und ortsnah gestalten zu können. Der Trend- und Innovationsreport „Co-Working Spaces am Land“ nimmt Bezug auf die dahinterliegenden Trends dieser neuen Art zu arbeiten und zeigt auf, dass nicht nur der urbane Bereich gute Voraussetzungen für Co-Working bietet, sondern auch der ländliche Raum dafür großes Potenzial hat. 16 ausgewählte Best-Practice-Beispiele aus dem ländlichen Raum - die meisten davon aus Oberösterreich - und ein Ideenspektrum mit weiteren, auch internationalen Beispielen geben einen Einblick, was derzeit schon Realität oder in Umsetzung ist.

Orte zum co-kreativen Arbeiten und leben liegen spätestens seit Corona als Teil der "neuen Normalität" voll im Trend der Zeit. Co-Working Spaces sind nicht mehr nur im urbanen Bereich zu finden. Sie bieten vor allem auch Gemeinden im ländlichen Raum viele Chancen und Möglichkeiten. 

Am Beispiel von 16 Co-Working Spaces wird gezeigt, wie man solche Modelle in ländlichen Gemeinden verwirklichen kann.15 Handlungsoptionen für Gemeinden verdeutlichen die Rolle der Gemeinden und Regionen als wichtige PartnerInnen sowie UnterstützerInnen von Co-Working Spaces. Zudem sind Gelingensfaktoren, Herausforderungen für BetreiberInnen und NutzerInnen sowie Unterstützungsplattformen angeführt.

Der Trend- und Innovationsreport macht damit Lust auf flexibles, ortsnahes Arbeiten auf dem Land. Es gilt, die Chancen dieses neuen und kooperativen Arbeitens zu unterstützen und auch zu nützen.

 

Innovations- und Trendreport "Co-Working Spaces am Land" - DS

Innovations- und Trendreport "Co-Working Spaces am Land" - ES

Bestellung Druckversion (kostenlos)

 

 

Weitere Artikel

20 TeilnehmerInnen auf Sesseln in einem Kreis sitzend, im Vordergrund ein Flipchart mit Aufschrift Co-Design Zukunft
14.11.2022

"Co-Design Zukunft" kommt ins Mühlviertel

Im Jänner 2023 startet der Agenda-Lehrgang „Co-Design Zukunft“ auch in der Region Mühlviertel. In fünf Modulen werden von Jänner bis Mai Themen wie Megatrends, Potenzialentfaltung, Co-Kreation und innovative Kreativmethoden wie Design Thinking vermittelt und gemeinsam regional wirksame Projekte umgesetzt. Die ersten Plätze für den Lehrgang sind bereits vergeben. Am 6. Dezember um 18.30 Uhr können sich Interessierte bei einem Online-Treffen über Lehrgangs-Details und den Ablauf informieren.
Gruppenfoto mit sieben Personen, mit 2 Schildern mit Beschriftung Agenda.Zukunft
28.09.2022

Agenda.Zukunft – Neue Impulse für die Zukunftsarbeit in OÖ

„Zukunftsarbeit braucht Gestalterinnen und Gestalter in unseren Gemeinden und Regionen. Es sind die Menschen vor Ort, die mit Eigeninitiative und Kreativität das Neue auf den Weg bringen. Das wollen wir im Zukunftsland Oberösterreich weiter stärken und unterstützen“: LH Thomas Stelzer hat die Oö. Zukunftsakademie daher beauftragt, ihre Arbeit noch stärker mit den Zukunftsprozessen und Projekten in den Regionen vor Ort zu verbinden. Nach der Einrichtung der Abteilung Trends und Innovation Anfang dieses Jahres ist das neue Projekt „Agenda.Zukunft“ ein weiterer Baustein zur Intensivierung der Zukunftsangebote des Landes. Begleitet und unterstützt werden die Agenda-Gemeinden wie schon bisher in bewährter Weise von den RegionalmanagerInnen für Regionale Zukunftsgestaltung der RMOÖ.
5 Personen in einem Lebensmittelgeschäft, neben einen Roll-Up mit de Aufschrift Agenda 21.
20.09.2022

Gaflenz bekommt mit DAS LENZ wieder einen Nahversorger

Im März erfolgte der Spatenstich, am 14. September feierte man in Gaflenz bereits die Eröffnung des neuen Nahversorgungszentrums mit Vollsortiment und Fokus auf regionale Lebensmitteln.

Das Thema Nahversorgung stand lange im Fokus des Agenda 21 Prozesses der Gemeinde. In vielen Monaten der Planung wurde gemeinsam mit engagierten BürgerInnen ein innovatives Konzept für einen multifunktionalen Nahversorger entwickelt, der auch durch die innovative und regionale Umsetzung in Holzbauweise besticht. Dem Laden angeschlossen ist ein Unverpackt-Laden, ein Café, eine Trafik und ein Postpartner. Getragen wird das Projekt von einer eigens gegründeten Bürgergenossenschaft.
Eine Frau blättert durch die Broschüre Denkwerkzeug Multilokalität
21.07.2022

MethodenLabor Multilokalität: Chancen für Stadt und Land nutzen

Immer mehr Menschen jeden Alters sind an mehr als nur einem Ort zu Hause - sie leben multilokal. Dieser Lebensstil birgt für Gemeinden einerseits Herausforderungen am Wohnungsmarkt, bei der Nutzung und Auslastung örtlicher Infrastrukturen, aber auch im sozialen Gefüge. Andererseits bringen Multilokale durch ihr proaktives "da und dort" neue Perspektiven für Stadt und Land und können spannende Impulse für Neues setzen.

Mit dem „Denkwerkzeug Multilokalität“ haben wir uns auf die Reise gemacht, um diesen Lebensstil besser kennen zu lernen und konkrete Antworten für Gemeinden zu finden. Das Agenda 21-MethodenLabor am 16. September in der Gießerei Ried stellt dieses praktisch anwendbare Instrument vor, macht die Formenvielfalt multilokalen Lebens sichtbar, die spezifischen Bedürfnisse klarer und den Nutzen dieses Lebensstils für Gemeinden und Regionen deutlich.