Zukunftswerkstatt' 26: Unterach setzt auf gelebtes Miteinander
Mit der „Zukunftswerkstatt ’26“ startet die Gemeinde Unterach am Attersee mit Unterstützung des Landes Oberösterreich im Rahmen von agenda.zukunft einen neuen Beteiligungsprozess. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Zusammenhalt, Ankommen und aktives Mitgestalten in einer zunehmend multilokalen Gesellschaft gelingen können.
Unter dem Leitgedanken „Unterach miteinander – füreinander“ sollen neue Bewohnerinnen und Bewohner ebenso wie Zweitwohnungsbesitzer stärker in das Gemeindeleben eingebunden werden. Ziel ist es, bestehende soziale Strukturen zu stärken und neue Formen der Beteiligung zu schaffen.
Der Auftakt zur Zukunftswerkstatt fand im Lederermayerhaus statt. Gemeinsam mit Moderatorin Sabine Wurzenberger, Initiator Rainer Schamberger und weiteren Beteiligten wurde dabei der Startschuss für den weiteren Beteiligungsprozess gesetzt. Im Fokus standen erste Ideen und die Vorbereitung eines öffentlichen Dialogformats.
Ein wichtiger nächster Schritt folgt am 2. Juni um 18 Uhr im Gasthof See in Unterach. Unter dem Titel „Miteinander dahoam in Unterach“ sind alle Interessierten eingeladen, ihre Perspektiven, Erfahrungen und Ideen einzubringen.
Die Zukunftswerkstatt greift dabei auch das Thema „Multilokalität“ auf – also Lebensmodelle, bei denen Menschen an mehreren Orten wohnen oder zwischen Wohn- und Arbeitsorten pendeln. Gemeinden stehen dadurch vor neuen Herausforderungen, gleichzeitig eröffnen sich aber auch Chancen für eine lebendige Ortsentwicklung und neue Formen des Zusammenlebens.
Mit dem Beteiligungsprozess möchte Unterach aktiv daran arbeiten, Gemeinschaft zu fördern und Zukunft gemeinsam zu gestalten.
