Broschüren auf einem Tisch
News
Ried
20.09.2024

zukunftRIED präsentiert sein Zukunftsprofil

Die Stadt Ried blickt auf einen 2-jährigen Stadtentwicklungsprozess mit umfassenden Fachplanungen und der aktiven Einbindung von über 1000 BürgerInnen im Rahmen der Agenda.Zukunft zurück. Die Symbiose daraus – das Zukunftsprofil – wurde nun offiziell präsentiert. Gleichzeitig ist der Startschuss für eine zukunftRIED-Ausstellung und Fokuswochen zu den Leitthemen gefallen.

Der Rieder Gemeinderat hat sich 2022 für einen umfassenden Stadtentwicklungsprozess „zukunftRied“, der die Ziele und Inhalte einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 verfolgt, entschlossen. Gemeinsam mit über 1.000 Bürger*innen und Fachplaner*innen in den Bereichen Mobilität, Stadtklima und Sozialraum wurden 8 Leitthemen und 23 Leitziele erarbeitet. Das Zukunftsprofil dient nun als parteiübergreifende Grundlage für eine nachhalte Zukunftsentwicklung der Stadt. Die Fortschritte sollen jährlich evaluiert werden.

Bunte Ergebnispräsentation

Im eigens für den zukunftRIED-Prozess eingerichteten Stadtentwicklungsforum wurden die Ergebnisse der Bevölkerung vorgestellt und durch Statements von den jeweilig verantwortlichen Ausschussobleuten je Leitthema untermauert. Dabei wurde der Fokus vor allem darauf gelegt was bereits umgesetzt worden oder in Umsetzung ist, welche Themen aktuell in den Ausschüssen behandelt und welche Projekte in absehbarer Zeit angegangen werden.

„Ich möchte mich bei allen Bürgern bedanken. Wir haben einen guten Plan und können mit diesen Leitzielen und einem neuen Mindset unsere Zukunft gestalten“.
Bgm. Bernhard Zwielehner.  

Ausstellung und Fokuswochen

Gleichzeitig wurde an diesem Abend auch die Ausstellung „zukunftRIED – RiedsZukunft“ im Stadtentwicklungsforum eröffnet. Die Ausstellung zeigt in ansehnlicher Art und Weise die 8 Leitthemen samt Leitzielen. Die Fachplanungskonzepte sind zusammengefasst und im Detail nachzulesen. Bereits erfolgte Maßnahmen werden gezeigt und die entstandenen Projektinitiativen von Bürger*innen vor den Vorhang geholt. Somit kann die Bevölkerung sich im Rahmen der Öffnungszeiten und nach Terminvereinbarung über einen längeren Zeitraum über die Ergebnisse umfassend und in aller Ruhe informieren.

ca. 100 Menschen in einem Saal hören einen Vortrag


 
Ab Mitte Oktober werden Fokuswochen mit Veranstaltungen zu den Leitthemen des Zukunftsprofils stattfinden. So wird u.a. ein Netzwerktreffen zum Thema „gemeinschaftliches Wohnen“ organisiert, Workshops für Schulen und Verein mit der Fragestellung „Wie können wir die Teilhabe und das Zusammenleben von/mit Kindern und Jugendlichen auch mit Migrationshintergrund stärken?“ veranstaltet, es wird ein Film samt Keynote zum Thema „Empowerment für die Partizipation“ gezeigt und unterschiedliche Fachvorträge zu den einzelnen Leitthemen gehalten (https://www.zukunft-ried.at/termine/). Die Fokuswochen dienen der erneuten Bewusstseinsbildung für das Zukunftsprofil bei der Bevölkerung, Politik und Verwaltung und soll zur aktiven Mitgestaltung und Umsetzung anregen.

Die umfassende Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung werden u.a. im Rahmen eines Agenda.Zukunft-Umsetzungsprogrammes unterstützt.

Das Zukunftsprofil ist als detaillierte Broschüre, handlichem Faltplan und auch online verfügbar.
 

Zukunftsprofil  

Zukunft.Ried
 

Weitere Artikel

Ein Gruppenfoto von etwa 25 Teilnehmenden eines Netzwerktreffens in einem hellen Konferenzraum. Die Personen stehen und knien in mehreren Reihen, lächeln in die Kamera und halten Schilder mit der Aufschrift „miteinander. füreinander. wirksam“ in den Händen. Eine Teilnehmerin hält ein Baby im Arm.
15.04.2026

Inspirierender Austausch beim miteinander.füreinander.wirksam-Netzwerktreffen

Rund 30 Vertreter:innen aus sechs Gemeinden kamen am 14. April in der SPES Zukunftsakademie zusammen, um beim Netzwerktreffen des agenda.zukunft-Netzwerks miteinander.füreinander.wirksam zentrale Zukunftsthemen zu diskutieren. Im Fokus standen Ergebnisse aus Befragungen, gemeinsames Lernen sowie neue Impulse für starke, sorgende Gemeinschaften vor Ort.
Eine Gruppe von 16 Personen posiert im Freien auf einer Terrasse vor einer Hügellandschaft und hält ein großes Plakat mit der Aufschrift „Gemeinde NAVI AGENDA 2030“ in die Kamera.
14.04.2026

St. Stefan-Afiesl: Erfolgreicher Start in einen gemeinsamen Zukunftsprozess

Mit einem gelungenen Auftakt und großem Engagement der Bevölkerung ist die Gemeinde St. Stefan-Afiesl in den neuen agenda.zukunft-Basisprozess gestartet.
Vom lebendigen Zukunftsmarkt bis zur intensiven Arbeit mit dem GemeindeNavi zeigt sich: Die Gemeinde setzt auf Beteiligung, klare Orientierung und konkrete Maßnahmen, um ihre Zukunft nachhaltig und gemeinsam zu gestalten.
Ein Farbfoto auf einem rustikalen Holztisch, aufgenommen in einer ländlichen Hügellandschaft mit grünen Wiesen und Wäldern. Eine Bäuerin (links, in kariertem Hemd und brauner Schürze) und ein Koch (rechts, in weißer Kochuniform und hoher Mütze) lächeln sich an und geben sich die Hand über einem reich gedeckten Tisch.  Der Tisch ist überladen mit einer Vielzahl regionaler Produkte:  Ein großer gelber Kürbis  Verschiedene Brotleibe  Ein Stapel roter Radieschen  Ein Korb mit anderem Gemüse (einschließlich Karotten, Tomaten und Gurken)  Frischer Fisch  Rohes Fleisch und eine Auswahl an Käse  Andere ländliche Produkte wie Eier und eine Schüssel mit Honig.  Die Szene symbolisiert eine Partnerschaft zwischen lokaler Landwirtschaft und kulinarischer Expertise vor dem Hintergrund der österreichischen Alpenlandschaft.
13.04.2026

Regional is(s)t genial: ein kooperatives Netzwerk für regionale Lebensmittel

Ein neues Projekt stärkt die Zusammenarbeit zwischen Gastronomie und regionalen Produzent:innen. Durch den Aufbau einer Gastro-Food-Coop werden Prozesse vereinfacht und regionale Lebensmittel leichter verfügbar gemacht. Ziel ist eine praxistaugliche Lösung, die Wertschöpfung in der Region unterstützt und langfristige Partnerschaften im Tourismus und in der Landwirtschaft fördert.
Eine Gruppe von etwa zehn Personen sitzt im Kreis in einem hellen, modern ausgebauten Holzstadel beim Bürgerrat Eidenberg. Eine Moderatorin im roten Rock steht vor mehreren Flipcharts und Pinnwänden und spricht zur Gruppe. In der Mitte des Stuhlkreises liegen bunte Moderationskarten auf dem Holzboden, die mit Steinen beschwert sind. Die Stimmung wirkt konzentriert und dialogorientiert.
07.04.2026

Zukunft.hören: Bürgerräte in Oberösterreich

Wie können Menschen wieder stärker in politische Entscheidungen eingebunden werden – jenseits von Wahlen und Parteipolitik? Und was passiert, wenn ganz unterschiedliche, zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an Lösungen für ihre Gemeinde arbeiten? Das Beteiligungsformat „Bürgerrat“ zeigt die Potenziale einer vielfältigen Zusammenarbeit.