Personen sitzen rund um einen Tisch und diskutieren
News
Alberndorf
30.01.2020

#Zukunft 4211: Alberndorf startet Zukunftsprojekte

Aus den vielen Ideen, die im Agenda 21-Prozess von den BürgerInnen eingebracht wurden, geht es nun bei 8 Projekten in Richtung Umsetzung. Etwa 40 BürgerInnen brachten bei der Projektwerkstatt ihr Wissen, ihre Kreativität und ihr Engagement ein.

Ziel des Agenda 21-Prozesses und der ersten Umsetzungsprojekte ist die Steigerung der Lebensqualität in Alberndorf. Von der Initiative „Sauberes Alberndorf“, welche Maßnahmen gegen Vermüllung am Straßenrand in den Fokus rückt, bis zur Vernetzung unter den Alberndorfer UnternehmerInnen reicht die Palette an Themen, die bei der Projektwerkstatt bearbeitet wurden. So beschäftigten sich weitere Gruppen damit wie die Nahversorgung erhalten und gesichert werden oder wie ein besseres Miteinander von Neuzugezogenen und Alteingesessenen Alberndorfern gelingen kann. Schon vor Weihnachten in Angriff genommen wurde eine Begehung des Ortszentrums. Ziel war es hier jene Stellen zu erheben, die ein Problem im Sinne der Barrierefreiheit darstellen. Gemeinsam mit dem Gemeinderat wird nun an der Verbesserung dieser gearbeitet. Wiederum ein anderes Team kümmert sich um die Bedürfnisse der Jugendlichen der Gemeinde und will gemeinsam mit ihnen Lösungen für einen eigenen Jugendtreff erarbeiten. Auch im Bereich Verkehr und Mobilität wurde an Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Verkehrsverbindungen oder die Schaffung sicherer Radwege, insbesondere für Kinder, gearbeitet.

Einen eigenen Schwerpunkt bekommt das Thema Verbesserung der Kommunikation und Information, insbesondere mit NeubürgerInnen. Dazu wird im April 2020 ein eigener Bürgerrat stattfinden. Zufällig ausgewählte GemeindebürgerInnen werden hierzu eingeladen ihre Lösungsvorschläge einzubringen. Neben den Umsetzungsprojekten wird in den nächsten Wochen ebenso intensiv an der Fertigstellung des Alberndorfer Zukunftsprofiles gearbeitet. „Gemeinsam mit den BürgerInnen stecken wir diesem überparteilichen Prozess den Rahmen dafür ab, wohin sich Alberndorf zukünftig entwickeln soll. Das Zukunftsprofil dient dem Gemeinderat als Orientierungshilfe für die Arbeit der nächsten Jahre,“ betont Bgm. Martin Tanzer, der sich auch besonders über die zahlreichen Engagierten freut, die an den ersten Umsetzungsschritten mitwirken. Interessente können sich am Gemeindeamt unter 07235/7155-15 informieren. Unterstützt wird die Gemeinde in diesem Agenda 21-Prozess von den BegleiterInnen Katharina Dessl und Siegmar Leitl, sowie von Regionalmanagerin Christine Rehberger (Regionalmanagement OÖ GmbH).

Homepage Gemeinde Alberndorf

Weitere Artikel

Ein Gruppenfoto von etwa 25 Teilnehmenden eines Netzwerktreffens in einem hellen Konferenzraum. Die Personen stehen und knien in mehreren Reihen, lächeln in die Kamera und halten Schilder mit der Aufschrift „miteinander. füreinander. wirksam“ in den Händen. Eine Teilnehmerin hält ein Baby im Arm.
15.04.2026

Inspirierender Austausch beim miteinander.füreinander.wirksam-Netzwerktreffen

Rund 30 Vertreter:innen aus sechs Gemeinden kamen am 14. April in der SPES Zukunftsakademie zusammen, um beim Netzwerktreffen des agenda.zukunft-Netzwerks miteinander.füreinander.wirksam zentrale Zukunftsthemen zu diskutieren. Im Fokus standen Ergebnisse aus Befragungen, gemeinsames Lernen sowie neue Impulse für starke, sorgende Gemeinschaften vor Ort.
Eine Gruppe von 16 Personen posiert im Freien auf einer Terrasse vor einer Hügellandschaft und hält ein großes Plakat mit der Aufschrift „Gemeinde NAVI AGENDA 2030“ in die Kamera.
14.04.2026

St. Stefan-Afiesl: Erfolgreicher Start in einen gemeinsamen Zukunftsprozess

Mit einem gelungenen Auftakt und großem Engagement der Bevölkerung ist die Gemeinde St. Stefan-Afiesl in den neuen agenda.zukunft-Basisprozess gestartet.
Vom lebendigen Zukunftsmarkt bis zur intensiven Arbeit mit dem GemeindeNavi zeigt sich: Die Gemeinde setzt auf Beteiligung, klare Orientierung und konkrete Maßnahmen, um ihre Zukunft nachhaltig und gemeinsam zu gestalten.
Ein Farbfoto auf einem rustikalen Holztisch, aufgenommen in einer ländlichen Hügellandschaft mit grünen Wiesen und Wäldern. Eine Bäuerin (links, in kariertem Hemd und brauner Schürze) und ein Koch (rechts, in weißer Kochuniform und hoher Mütze) lächeln sich an und geben sich die Hand über einem reich gedeckten Tisch.  Der Tisch ist überladen mit einer Vielzahl regionaler Produkte:  Ein großer gelber Kürbis  Verschiedene Brotleibe  Ein Stapel roter Radieschen  Ein Korb mit anderem Gemüse (einschließlich Karotten, Tomaten und Gurken)  Frischer Fisch  Rohes Fleisch und eine Auswahl an Käse  Andere ländliche Produkte wie Eier und eine Schüssel mit Honig.  Die Szene symbolisiert eine Partnerschaft zwischen lokaler Landwirtschaft und kulinarischer Expertise vor dem Hintergrund der österreichischen Alpenlandschaft.
13.04.2026

Regional is(s)t genial: ein kooperatives Netzwerk für regionale Lebensmittel

Ein neues Projekt stärkt die Zusammenarbeit zwischen Gastronomie und regionalen Produzent:innen. Durch den Aufbau einer Gastro-Food-Coop werden Prozesse vereinfacht und regionale Lebensmittel leichter verfügbar gemacht. Ziel ist eine praxistaugliche Lösung, die Wertschöpfung in der Region unterstützt und langfristige Partnerschaften im Tourismus und in der Landwirtschaft fördert.
Eine Gruppe von etwa zehn Personen sitzt im Kreis in einem hellen, modern ausgebauten Holzstadel beim Bürgerrat Eidenberg. Eine Moderatorin im roten Rock steht vor mehreren Flipcharts und Pinnwänden und spricht zur Gruppe. In der Mitte des Stuhlkreises liegen bunte Moderationskarten auf dem Holzboden, die mit Steinen beschwert sind. Die Stimmung wirkt konzentriert und dialogorientiert.
07.04.2026

Zukunft.hören: Bürgerräte in Oberösterreich

Wie können Menschen wieder stärker in politische Entscheidungen eingebunden werden – jenseits von Wahlen und Parteipolitik? Und was passiert, wenn ganz unterschiedliche, zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an Lösungen für ihre Gemeinde arbeiten? Das Beteiligungsformat „Bürgerrat“ zeigt die Potenziale einer vielfältigen Zusammenarbeit.