Zell an der Pram nimmt die Zukunft selber in die Hand!
Anlässlich der bevorstehenden Schließung des letzten Wirtshauses im Ort hat die Innviertler Gemeinde Zell an der Pram (Bezirk Schärding) einen Agenda.Zukunft-Prozess gestartet. Gemeinsam mit den Bürger:innen soll eine Lösung für die Zukunft des Wirtshauses im Sinne einer Begegnungsmöglichkeit und gastronomischen Versorgung im Ort entwickelt werden.
In den Aktivitäten zur positiven Zukunft von Zell an der Pram wird der Fokus - neben der partizipativen Entwicklung des Wirtshauses im Ortszentrum - auch auf eine ganzheitliche zukunftsorientierte Betrachtung zur Entwicklung der Gemeinde gelegt und eine Beteiligungskultur etabliert.
Gestartet hat die Bürger:innenbeteiligung mit den Zeller Zukunftstagen, bei denen in diversen Workshops verschiedene Zielgruppen ihre Zukunftsvisionen, Ideen und Anliegen eingebracht haben. Diese Veranstaltungsreihe startete am ersten Februar 2026 mit einem Sonntagsstammtisch. Im Laufe der gesamten darauffolgenden Woche nahmen verschiedene Zielgruppen, darunter Wirtschaftstreibende, Vereine, Zugezogene, etc. an den abendlichen Veranstaltungen teil.
Johannes Brandl, Prozessbegleiter des themenbezogenen Basisprozesses in Zell fand klare Worte zu der Beteiligungskultur in Zell:
„Ein Wirtshausleben, wie in Zell an der Pram beim GH Wohlmuth gibt es nur noch in ganz wenigen Ortschaften und ist etwas sehr Besonderes. Zell hat ein reges gesellschaftliches Leben und die Zeller*innen fühlen sich mitverantwortlich. Es ist ihnen wichtig, dass die Gemeinschaft und das Zusammenkommen im Ort weiterleben.“
Nach der Startphase des Prozesses beginnt nun die Umsetzungs- und Ergebnisphase mit Kick-off für ausgewählte Startprojekte in verschiedenen Themenbereichen.

