Geschäftsfassade mit Aufschrift "Nah und Frisch".
News
Co-Nahversorgung
Ottensheim
04.01.2024

Weiterentwicklung der Nahversorgung im Ortszentrum von Ottensheim

Der Weiterbestand des Lebensmittel-Nahversorgers war in den letzten Monaten ein wichtiges Thema in Ottensheim. Auch mit Hilfe einer Agenda.Zukunft - Förderung wurde ein Konzept zur Bürgerbeteiligung erarbeitet: Im Rahmen einer Gutschein-Aktion haben zahlreiche Ottensheimer*innen einen wichtigen und aktiven Beitrag zur Sicherung der Lebensqualität in der Gemeinde geleistet.

Nach einer sehr herausfordernden Suche nach einem Nachfolger für das Lebensmittelgeschäft im Ortszentrum von Ottensheim konnte ein Kaufmann gefunden werden, der den Betrieb zeitlich fast nahtlos weiterführte. Das Team vom Nah und Frisch Markt in Ottensheim startet im neuen Jahr unter der neuen Führung von Roland Wöran, um die innerörtliche Nahversorgung im Ortszentrum aufrecht zu erhalten. Die Schließung hätte einen großen Verlust für das Zentrum und vor allem für die ältere Bevölkerung bedeutet.

Im Rahmen eines kompakten Bürgerbeteiligungsprozess wurde ein Konzept erarbeitet, das einerseits den Betrieb nachhaltig ermöglich soll und auch die Bürger*innen mittels Crowdfunding-Aktion stärker an das Geschäft binden soll. 

So werden Öffnungszeiten vom Markt ausgeweitet, damit den Bürgern das abgerundete Angebot in voller Breite zur Verfügung steht. Um die Öffnungszeiten des Marktes auch bewerkstelligen zu können, wird auch ein Selbstbedienungs - Terminal mit eine Hybridkasse installiert werden. Die dafür notwendigen Umbauarbeiten sind für den Februar 2024 geplant, damit zum Jahreswechsel ein reibungsloser Übergang des Geschäftsbetriebes ermöglicht wird. Neben den Kernöffnungszeiten mit klassischer Bedienung und Kassenbetrieb wird es den Kunden dann auch möglich sein, außerhalb dieser Zeiten im Geschäft einzukaufen. Der Zutritt erfolgt mittels Bankomatkarte, die Bezahlung an der Selbstbedienungskasse. Abgesehen von den Waren in der Frischtheke und alkoholischen Getränken soll das gesamte Sortiment zur Verfügung stehen. Mit diesem Angebot (die Selbstbedienung ist auf 72 Stunden pro Woche beschränkt) wird ein Einkauf auch während der Mittagszeit und in den Abendstunden möglich sein. Am Sonntag ist geschlossen.  Neben den für das Hybrid-Konzept nötigen Adaptierungen sind weitere Umbauten im laufenden Betrieb geplant. Unter anderem soll die Beleuchtung auf LED umgestellt und ein neuer Fahrradständer errichtet werden, um für die Sportler, die entlang des Radweges R1 unterwegs sind, noch attraktiver zu werden.

In zwei Infoabenden wurde auch Werbung für die Crowdfunding - Aktion gemacht. Bis Ende Dezember hatten Kunden die Möglichkeit, Gutscheine zu kaufen, die Mindestabnahmemenge lag bei 300 Euro. Besagte Gutscheine können zu je einem Drittel in den Jahren 2024, 2025 und 2026 eingelöst werden. Knapp 20.000 Euro wurden gesammelt, die einen wichtigen Beitrag für eine Kundenbindung darstellen. 

Artikel in den OÖ Nachrichten

Weitere Artikel

Ein Gruppenfoto von etwa 25 Teilnehmenden eines Netzwerktreffens in einem hellen Konferenzraum. Die Personen stehen und knien in mehreren Reihen, lächeln in die Kamera und halten Schilder mit der Aufschrift „miteinander. füreinander. wirksam“ in den Händen. Eine Teilnehmerin hält ein Baby im Arm.
15.04.2026

Inspirierender Austausch beim miteinander.füreinander.wirksam-Netzwerktreffen

Rund 30 Vertreter:innen aus sechs Gemeinden kamen am 14. April in der SPES Zukunftsakademie zusammen, um beim Netzwerktreffen des agenda.zukunft-Netzwerks miteinander.füreinander.wirksam zentrale Zukunftsthemen zu diskutieren. Im Fokus standen Ergebnisse aus Befragungen, gemeinsames Lernen sowie neue Impulse für starke, sorgende Gemeinschaften vor Ort.
Eine Gruppe von 16 Personen posiert im Freien auf einer Terrasse vor einer Hügellandschaft und hält ein großes Plakat mit der Aufschrift „Gemeinde NAVI AGENDA 2030“ in die Kamera.
14.04.2026

St. Stefan-Afiesl: Erfolgreicher Start in einen gemeinsamen Zukunftsprozess

Mit einem gelungenen Auftakt und großem Engagement der Bevölkerung ist die Gemeinde St. Stefan-Afiesl in den neuen agenda.zukunft-Basisprozess gestartet.
Vom lebendigen Zukunftsmarkt bis zur intensiven Arbeit mit dem GemeindeNavi zeigt sich: Die Gemeinde setzt auf Beteiligung, klare Orientierung und konkrete Maßnahmen, um ihre Zukunft nachhaltig und gemeinsam zu gestalten.
Ein Farbfoto auf einem rustikalen Holztisch, aufgenommen in einer ländlichen Hügellandschaft mit grünen Wiesen und Wäldern. Eine Bäuerin (links, in kariertem Hemd und brauner Schürze) und ein Koch (rechts, in weißer Kochuniform und hoher Mütze) lächeln sich an und geben sich die Hand über einem reich gedeckten Tisch.  Der Tisch ist überladen mit einer Vielzahl regionaler Produkte:  Ein großer gelber Kürbis  Verschiedene Brotleibe  Ein Stapel roter Radieschen  Ein Korb mit anderem Gemüse (einschließlich Karotten, Tomaten und Gurken)  Frischer Fisch  Rohes Fleisch und eine Auswahl an Käse  Andere ländliche Produkte wie Eier und eine Schüssel mit Honig.  Die Szene symbolisiert eine Partnerschaft zwischen lokaler Landwirtschaft und kulinarischer Expertise vor dem Hintergrund der österreichischen Alpenlandschaft.
13.04.2026

Regional is(s)t genial: ein kooperatives Netzwerk für regionale Lebensmittel

Ein neues Projekt stärkt die Zusammenarbeit zwischen Gastronomie und regionalen Produzent:innen. Durch den Aufbau einer Gastro-Food-Coop werden Prozesse vereinfacht und regionale Lebensmittel leichter verfügbar gemacht. Ziel ist eine praxistaugliche Lösung, die Wertschöpfung in der Region unterstützt und langfristige Partnerschaften im Tourismus und in der Landwirtschaft fördert.
Eine Gruppe von etwa zehn Personen sitzt im Kreis in einem hellen, modern ausgebauten Holzstadel beim Bürgerrat Eidenberg. Eine Moderatorin im roten Rock steht vor mehreren Flipcharts und Pinnwänden und spricht zur Gruppe. In der Mitte des Stuhlkreises liegen bunte Moderationskarten auf dem Holzboden, die mit Steinen beschwert sind. Die Stimmung wirkt konzentriert und dialogorientiert.
07.04.2026

Zukunft.hören: Bürgerräte in Oberösterreich

Wie können Menschen wieder stärker in politische Entscheidungen eingebunden werden – jenseits von Wahlen und Parteipolitik? Und was passiert, wenn ganz unterschiedliche, zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an Lösungen für ihre Gemeinde arbeiten? Das Beteiligungsformat „Bürgerrat“ zeigt die Potenziale einer vielfältigen Zusammenarbeit.