Gruppenfoto mit ca. 20 Personen, vor handbeschriebenen Plakaten
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Schlierbach
14.04.2022

Schlierbacher Wirtschaft legt Fokus auf Kooperationen

„Veränderung – Entwicklung – Kooperation“. Die Schlierbacher Wirtschaft hat sich unter diesen Schlagwörtern aktiv in den Agenda 21 Prozess #SCHLIERBACH2030 eingebracht. Vor allem Kooperationen innerhalb der ortsansässigen Betriebe sind ein nicht zu unterschätzendes Erfolgsrezept für die Zukunft. Kürzlich fand ein erstes Austauschtreffen mit rund 50 UnternehmerInnen statt. 

Seit zwei Jahren wird im Agenda 21 Prozess an zukunftsfähigen Visionen, Ideen und Projekten für die Gemeinde Schlierbach gearbeitet. Mario Pramberger, selbständiger Unternehmensberater in Schlierbach, verantwortet dabei den Bereich Wirtschaft. Für die Schlierbacher Wirtschaft sieht er vor allem die Themen „Veränderung – Entwicklung – Kooperation“ als zukunftsträchtig. Vor allem Kooperationen innerhalb der ortsansässigen Betriebe seien ein nicht zu unterschätzendes Erfolgsrezept für die Zukunft.

Doch: Kooperationen können nur entstehen, wenn man sich kennt. Darum habe man das kürzlich stattgefundene Treffen in der WIHO Hofbauer GmbH ins Leben gerufen. „Wenn man so etwas startet, dann natürlich im größten Betrieb Schlierbachs“, so Mario Pramberger.

Mit 52 Mitarbeitern ist die 1988 gegründete WIHO Hofbauer GmbH der größte Betrieb auf Schlierbacher Gemeindegebiet. Auf 2.200 Quadratmeter Fertigungsfläche und 700 Quadratmeter Bürofläche werden jährlich rund 1.400 Aufträge in den Bereichen Werkzeugbau, Formenbau und Lohnfertigung abgewickelt. Die WIHO Hofbauer GmbH ist eines von 215 aktiven Unternehmen und 128 Ein-Personen-Unternehmen in Schlierbach. „Jährlich gibt es 14 bis 22 Gründungen in Schlierbach. Das ist einiges“, berichtet Siegfried Pramhas, WKO-Bezirksstellenleiter und Wahl-Schlierbacher.

Zukunft durch Kooperation

Rund 50 dieser Schlierbacher Unternehmer folgten der Einladung in die WIHO Hofbauer GmbH. Nach der gemeinsamen Firmenführung sprach der Key Note Speaker des Abends, Matthias Uhl, über die vielfältigen Möglichkeiten, positiven Aspekte und Formen von Kooperationen. „Die Märkte ändern sich rasend schnell. Das Wissen und die Produkte einer Region zu bündeln ergibt dabei eine große Chance, mit den sich stetig verändernden Bedingungen klar zu kommen“, so Uhl, der weiters betont: „Immer mehr Leute schauen auf Regionalität. Dieser Fokus auf die Region ist eine Entwicklung, die wir nutzen sollten.“

Inwieweit die Schlierbacher Unternehmen miteinander kooperieren können und wollen, gelte es jetzt herauszufinden. „Dieses Treffen war jetzt einmal der Start um zu schauen, welche Angebote und Möglichkeiten von Kooperationen es in Schlierbach überhaupt gibt – und um alle einmal kennenzulernen“, so Mario Pramberger. Noch vor dem Sommer soll es ein nächstes Treffen im Technologie- und Innovationszentrum Kirchdorf in Schlierbach geben.

Text: TIPS Kirchdorf, Sophie Kepplinger

#Schlierbach2030

Artikel TIPS Kirchdorf
 

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