Sechs Personen schneiden mit LR Anschober symbolisch ein Band durch
News
FoodCoops
Rüstorf
13.04.2015

Rüstorfer kaufen „Gutes von Dahoam“

Jetzt gibt es auch in Rüstorf eine FoodCoop – der Verein „Gutes von Dahoam“ vermittelt bereits über 430 Produkte von lokalen Produzenten an seine Mitglieder. Am 18. April überzeugten sich 200 BesucherInnen beim Eröffnungsfest von der Qualität der Produkte, darunter auch LR Rudi Anschober.

Der Verein "Gutes von Dahoam" wurde im Herbst 2014 von engagierten Menschen gegründet, die sich in Rüstorf im Zuge des Agenda 21-Bürgerbeteiligungsprozesses gefunden haben und nun selbstorganisiert über den Verein regionale und ökologisch hochwertige Produkte direkt von lokalen Bauernhöfen und Produzenten beziehen. Über ein EDV-Programm können die Vereinsmitglieder ihre gewünschten Lebensmittel bis Dienstag um Mitternacht bestellen, und die Ware dann am Freitag abholen. Im Moment sind 430 Artikel angelegt. Der Verein ist der Vermittler zwischen ProduzentInnen und KonsumentInnen und arbeitet ehrenamtlich. Aktuell beliefern 20 ProduzentInnen/Landwirte den Shop, 42 Mitglieder sind bereits aktiv.

Am 18. April überzeugten sich 200 Besucher – darunter auch Landesrat Rudi Anschober - von der Vielfalt und Qualität der regionalen Produkte. Auch LR Rudi Anschober war bei der Auftaktveranstaltung von der Vielfalt und der Qualität der Produkte begeistert.

"In Summe sind bereits Tausende bei den FoodCoop-Projekten in Oberösterreich aktiv. Sie sind Teil der neuen Bewegung für gesundes regionales Essen, bewussten Konsum und faire Preise. Damit leiten sie die Ernährungswende ein. In unserem Leben essen wir im Schnitt 105.000 Mal. Mit der Auswahl  unserer Lebensmittel entscheiden wir ganz wesentlich über unsere Gesundheit, die Umwelt, die Agrarstruktur,  die Arbeitsplätze. Ich bin sehr glücklich darüber, dass immer mehr KonsumentInnen bewusste Kaufentscheidungen treffen und KonsumentInnen und Landwirte enger zusammenrücken."

 

„Gutes von Daheim“ ist die erste von sechs Lebensmittelkooperativen, die im Rahmen des Programms „Appetit auf Zukunft“ eröffnet wird. Auch in den Gemeinden Neukirchen an der Vöckla, Straß im Attergau, Kirchschlag bei Linz und in den Regionen HansBergLand, im Innviertel und im Ennstal (im Rahmen der Regionalen Agenda 21) wird aktuell an maßgeschneiderten Lösungen gearbeitet. Die ehrenamtlichen Agenda 21 Akteur/innen werden dabei von Experten der Bio Austria und dem Regionalmanagement OÖ begleitet.

www.gutesvondahoam.at

Weitere Artikel

Ein Gruppenfoto von etwa 25 Teilnehmenden eines Netzwerktreffens in einem hellen Konferenzraum. Die Personen stehen und knien in mehreren Reihen, lächeln in die Kamera und halten Schilder mit der Aufschrift „miteinander. füreinander. wirksam“ in den Händen. Eine Teilnehmerin hält ein Baby im Arm.
15.04.2026

Inspirierender Austausch beim miteinander.füreinander.wirksam-Netzwerktreffen

Rund 30 Vertreter:innen aus sechs Gemeinden kamen am 14. April in der SPES Zukunftsakademie zusammen, um beim Netzwerktreffen des agenda.zukunft-Netzwerks miteinander.füreinander.wirksam zentrale Zukunftsthemen zu diskutieren. Im Fokus standen Ergebnisse aus Befragungen, gemeinsames Lernen sowie neue Impulse für starke, sorgende Gemeinschaften vor Ort.
Eine Gruppe von 16 Personen posiert im Freien auf einer Terrasse vor einer Hügellandschaft und hält ein großes Plakat mit der Aufschrift „Gemeinde NAVI AGENDA 2030“ in die Kamera.
14.04.2026

St. Stefan-Afiesl: Erfolgreicher Start in einen gemeinsamen Zukunftsprozess

Mit einem gelungenen Auftakt und großem Engagement der Bevölkerung ist die Gemeinde St. Stefan-Afiesl in den neuen agenda.zukunft-Basisprozess gestartet.
Vom lebendigen Zukunftsmarkt bis zur intensiven Arbeit mit dem GemeindeNavi zeigt sich: Die Gemeinde setzt auf Beteiligung, klare Orientierung und konkrete Maßnahmen, um ihre Zukunft nachhaltig und gemeinsam zu gestalten.
Ein Farbfoto auf einem rustikalen Holztisch, aufgenommen in einer ländlichen Hügellandschaft mit grünen Wiesen und Wäldern. Eine Bäuerin (links, in kariertem Hemd und brauner Schürze) und ein Koch (rechts, in weißer Kochuniform und hoher Mütze) lächeln sich an und geben sich die Hand über einem reich gedeckten Tisch.  Der Tisch ist überladen mit einer Vielzahl regionaler Produkte:  Ein großer gelber Kürbis  Verschiedene Brotleibe  Ein Stapel roter Radieschen  Ein Korb mit anderem Gemüse (einschließlich Karotten, Tomaten und Gurken)  Frischer Fisch  Rohes Fleisch und eine Auswahl an Käse  Andere ländliche Produkte wie Eier und eine Schüssel mit Honig.  Die Szene symbolisiert eine Partnerschaft zwischen lokaler Landwirtschaft und kulinarischer Expertise vor dem Hintergrund der österreichischen Alpenlandschaft.
13.04.2026

Regional is(s)t genial: ein kooperatives Netzwerk für regionale Lebensmittel

Ein neues Projekt stärkt die Zusammenarbeit zwischen Gastronomie und regionalen Produzent:innen. Durch den Aufbau einer Gastro-Food-Coop werden Prozesse vereinfacht und regionale Lebensmittel leichter verfügbar gemacht. Ziel ist eine praxistaugliche Lösung, die Wertschöpfung in der Region unterstützt und langfristige Partnerschaften im Tourismus und in der Landwirtschaft fördert.
Eine Gruppe von etwa zehn Personen sitzt im Kreis in einem hellen, modern ausgebauten Holzstadel beim Bürgerrat Eidenberg. Eine Moderatorin im roten Rock steht vor mehreren Flipcharts und Pinnwänden und spricht zur Gruppe. In der Mitte des Stuhlkreises liegen bunte Moderationskarten auf dem Holzboden, die mit Steinen beschwert sind. Die Stimmung wirkt konzentriert und dialogorientiert.
07.04.2026

Zukunft.hören: Bürgerräte in Oberösterreich

Wie können Menschen wieder stärker in politische Entscheidungen eingebunden werden – jenseits von Wahlen und Parteipolitik? Und was passiert, wenn ganz unterschiedliche, zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an Lösungen für ihre Gemeinde arbeiten? Das Beteiligungsformat „Bürgerrat“ zeigt die Potenziale einer vielfältigen Zusammenarbeit.