Gruppenfoto von sechs Personen, die das Zukunftsprofil in Händen halten
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Ried
24.11.2025

Ried erhält ÖGUT-Sonderpreis – Agenda.Zukunft-Prozess „zukunftRied“ überzeugt Jury

Der Agenda.Zukunft-Prozess zukunftRied wurde mit dem BUSINESSART-Sonderpreis 2025 der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) ausgezeichnet. Unter 252 Einreichungen konnte sich Ried klar durchsetzen – ein starkes Signal für die Wirksamkeit eines breit angelegten, partizipativen Entwicklungsprozesses.

Die Jury hob besonders hervor, dass zukunftRied als Beteiligungsprozess Stadtentwicklung neu denkt: transparent, faktenbasiert und auf langfristige Wirkung ausgerichtet. „Stadtentwicklung mit Bürger:innenbeteiligung kann gut funktionieren – das zeigt das Projekt zukunftRIED“, so die Begründung. Entscheidend sei die enge Verbindung von Politik, Fachplanung und Bevölkerung – ein Grundprinzip der Agenda.Zukunft.

Partizipation, Analyse, Wirkung: Der Kern von zukunftRied

Die Auszeichnung nahmen DI Regina Barth, Umwelt-Stadtrat Mag. Lukas Oberwagner B.Ed. und Eva Frauscher B.Sc. entgegen – stellvertretend für viele engagierte Menschen aus Prozess, Verwaltung und Bürgerschaft.

„Die Beteiligung der Menschen in Ried und die daraus entstandenen Projektinitiativen sind ein zentraler Erfolgsfaktor. Gemeinsam mit fundierten Analysen durch die Fachplanung haben sie ein starkes Fundament für die Weiterentwicklung geschaffen,“ , betont Regina Barth.

Agenda.Zukunft steht für die Verbindung von wissenschaftlicher Grundlage und lokaler Expertise. Dies zeigt sich im zukunftRied-Prozess besonders deutlich:

  • Sozialraumanalyse
  • Mobilitätskonzept
  • Stadtklimaanalyse
  • Kommunale Klimastrategie

Diese Bausteine bilden eine einheitliche strategische Grundlage, die bereits heute aktiv in Ausschüssen sowie in die Bebauungs- und Flächenwidmungsplanung einfließt. Gleichzeitig werden auch 2026 die Projektgruppen und das Kernteam weitergeführt – ein wesentliches Merkmal nachhaltiger Agenda-Prozesse.

Strategische Ausrichtung für eine lebenswerte Zukunft

Bürgermeister Mag. (FH) Bernhard Zwielehner sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg: Das im Prozess entwickelte und im Gemeinderat beschlossene Zukunftsprofil dient als strategischer Leitfaden für die kommenden Jahre.

„Der ÖGUT-Preis bestätigt uns, dass dieser gemeinsame Weg der richtige ist“, 
fasst Bürgermeister Bernhard Zwielehner zusammen. 

Parallel dazu arbeitet Ried – im Sinne der Agenda.Zukunft – an weiteren zentralen Zukunftsprojekten, darunter dem Grünraumkonzept, das eine klimaresiliente Stadtentwicklung unterstützt.

Warum zukunftRied überzeugt

Die Jury würdigte die ganzheitliche, ambitionierte kommunale Klimastrategie, die klar auf nachhaltige Transformation ausgerichtet ist. Besonders positiv bewertet wurden:

  • das durchdachte Mobilitätskonzept für den Fußverkehr,
  • der starke Fokus auf Bodenschutz,
  • eine zukunftsorientierte Raumplanung,
  • sowie die breite Themenpalette von Mobilität über Ressourcen bis hin zu Energie, Zusammenleben und Beteiligung. 

Damit wurde zukunftRied zu einem Vorzeigebeispiel für gelungene Agenda.Zukunft-Prozesse, die wissenschaftliche Analytik, Bürger:innenwissen und politische Verantwortung zu einer wirksamen Gesamtstrategie verbinden.

 Gerne, hier ist ein Alternativtext für das hochgeladene Bild:  Alternativtext:  Vier Personen stehen nebeneinander in einem Raum mit Holzbalken. Im Hintergrund sind zwei große Banner zu sehen. Die zwei Frauen und zwei Männer halten Urkunden und gerahmte Zertifikate in ihren Händen und lächeln in die Kamera. Das linke Banner trägt das Logo der "Energiespark Forschungsstiftung" mit dem Slogan: "Forschung. Innovation. Wissenstransfer." Das rechte Banner zeigt den Schriftzug "BUSINESS ART. WIRTSCHAFT MIT WEITBLICK".

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