Regional is(s)t genial: ein kooperatives Netzwerk für regionale Lebensmittel
Ein neues Projekt stärkt die Zusammenarbeit zwischen Gastronomie und regionalen Produzent:innen. Durch den Aufbau einer Gastro-Food-Coop werden Prozesse vereinfacht und regionale Lebensmittel leichter verfügbar gemacht. Ziel ist eine praxistaugliche Lösung, die Wertschöpfung in der Region unterstützt und langfristige Partnerschaften im Tourismus und in der Landwirtschaft fördert.
Ausgangssituation und Projektidee
Die Bezirke Vöcklabruck und Gmunden zählen zu den bedeutenden Tourismusregionen in Oberösterreich. Gäste erwarten hier zunehmend regionale, qualitativ hochwertige und authentische Lebensmittel. Viele Gastronomiebetriebe arbeiten bereits eng mit Produzent:innen aus der Region zusammen. Gleichzeitig zeigen sich im Alltag Herausforderungen, etwa bei Logistik, Bestellprozessen und Abrechnungen, die eine breitere Umsetzung erschweren können.
Das Projekt „Regional is(s)t genial“ setzt genau an diesem Punkt an. In Anlehnung an bestehende Food-Coop-Modelle wird ein kooperatives Netzwerk speziell für die Gastronomie entwickelt. Ziel ist es, eine strukturierte, verlässliche und einfach handhabbare Verbindung zwischen Gastronomiebetrieben und regionalen Produzent:innen zu schaffen. Fünf LEADER-Regionen bündeln dabei ihre Erfahrungen und Kompetenzen, um gemeinsam eine praxisnahe und langfristig tragfähige Lösung zu erarbeiten.
Umsetzung und Zielsetzung
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer zentralen Plattform für regionale Produkte, die Bestell-, Liefer- und Abrechnungsprozesse vereinfacht. Gleichzeitig soll die regionale Wertschöpfung gestärkt und die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus weiterentwickelt werden. Langfristige Partnerschaften und transparente Abläufe bilden dafür eine wichtige Grundlage.
Der Projektprozess beginnt bei den Gastronomiebetrieben, deren Bedürfnisse und Erfahrungen aktiv eingebunden werden. Parallel dazu werden Produzent:innen aus der Region in die Entwicklung integriert. In gemeinsamen Workshops entsteht Schritt für Schritt ein Modell, das sowohl organisatorische als auch logistische Anforderungen berücksichtigt – von der Produktauswahl bis zur Abwicklung. Erste Kooperationen werden im Rahmen eines regionalen Genuss-Events sichtbar gemacht.
Im Ergebnis entsteht ein Prototyp für ein regionales Gastro-Liefersystem, der gemeinsam mit den späteren Nutzer:innen entwickelt wird und sich an den realen Anforderungen orientiert. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur Stärkung regionaler Kreisläufe, erleichtert den Zugang zu regionalen Lebensmitteln und unterstützt Betriebe dabei, Regionalität im Alltag noch besser umzusetzen.
Am Projekt beteiligt sind folgende Organisationen

