Gruppenfoto von sieben Person vor einer Hausmauer
News
Ebensee
23.09.2025

Projektauftakt zur Belebung der Marktgasse in Ebensee

Mit einer gut besuchten Auftaktveranstaltung im ehemaligen Gasthaus Bäckerwirt startete am 19. September ein neues Agenda.Zukunft Projekt zur nachhaltigen Belebung der Marktgasse in Ebensee. Der leerstehende Veranstaltungsort selbst stand dabei symbolisch für das Hauptthema: Leerstand und gemeinschaftliche Organisationsmodelle als Potenzial für eine lebendige Ortsentwicklung.

Das Projekt basiert auf den baukulturellen Leitlinien, die im Rahmen des Agenda.Zukunft-Prozesses erarbeitet und 2022 vom Gemeinderat beschlossen wurden. Ziel des aktuellen Folgeprojekts (Laufzeit: März 2025 bis September 2026) ist es, Leerstände im Ortskern – insbesondere in der Marktgasse – zu aktivieren und mit neuem Leben zu füllen.


Bereits im Vorjahr gab es mit dem Aufenthalt der RURASMUS-Studentin Tanja Stapelbroek erste Impulse im Zuge des Projekts der Kulturhauptstadt Europas Bad Ischl Salzkammergut 2024. Sie nutzte ein leerstehendes Geschäft als temporäres Büro und Vernetzungsort, aus dem heraus Ideen zur Nachnutzung entwickelt wurden.

Die Marktgasse wird zur "Artgasse"

Ein zentraler Handlungsschwerpunkt ist die Positionierung der Marktgasse als "Artgasse" mit Fokus auf Handwerk und Kunst. Temporäre Schaufensternutzungen sollen beispielsweise die Sichtbarkeit lokaler Kreativität stärken. Langfristig wird auch die gemeinschaftlich organisierte Bespielung von Leerständen, etwa als  regionales Handwerkshaus, angestrebt.

Kümmerer-Struktur für den Ortskern

Parallel dazu wird ein Konzept für eine dauerhafte Ortskernkümmerer-Stelle erarbeitet. Diese soll künftig Aufgaben wie Leerstandsmanagement, Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit und Interessenskoordination übernehmen.

Ab Oktober 2025 wird es eine Anlaufstelle in der Marktgasse geben, bei der sich Bürger*innen informieren und einbringen können. Den nächsten Informationstermin wird es am 20. Oktober geben.
 

Weitere Artikel

Ein Weitwinkel-Farbfoto im Freien, das eine große Gruppe von 15 Personen (9 Frauen, 6 Männer) zeigt, die stolz für ein offizielles Gruppenfoto auf einer Wiese posieren. Sie stehen vor einem rustikalen Backsteingebäude mit großen Bogenfenstern und Gitterstäben. Im Zentrum der vorderen Reihe hält dieselbe Frau wie in Bild 1, jetzt im beigefarbenen Hosenanzug, stolz eine gerahmte Urkunde mit der Aufschrift „AUSZEICHNUNG“ hoch. Alle lächeln und blicken in die Kamera. Der Mann in der roten Trachtenjacke steht ganz links und hält das Geschenkpaket. Die anderen Personen tragen eine Mischung aus formeller Kleidung, traditionellen Dirndl-Mustern und lässigen Outfits. Der Redner aus Bild 1 steht am rechten Rand. Ein großer Obstbaum ist links zu sehen.
29.09.2026

agenda.zukunft-Auszeichnung für die Marktgemeinde Pram

Was entstehen kann, wenn Menschen ihre Ideen einbringen, gemeinsam an Lösungen arbeiten und Verantwortung für ihren Lebensraum übernehmen, zeigt die Marktgemeinde Pram eindrucksvoll. Für dieses vorbildliche Beteiligungsengagement wurde die Gemeinde im Rahmen der communale „Mut zum Ausschnapsen“ mit der agenda.zukunft-Auszeichnung gewürdigt.
Eine Gruppe von rund 30 Menschen sitzt im Kreis bei einer Infoveranstaltung von agenda.zukunft in einem hellen Seminarraum. Ein Mann steht vorne und spricht, im Hintergrund sind Präsentationsboards zu sehen.
24.09.2026

Gemeinsam weiterdenken: Vier Ideen für ein gutes Leben im Alter nehmen Fahrt auf

Wie wollen wir im Alter wohnen? Was braucht es, damit Selbstständigkeit, Gemeinschaft und Lebensqualität möglichst lange erhalten bleiben? Und wie können aus guten Ideen konkrete Projekte werden? 38 engagierte Menschen machten sich beim agenda.zukunft ProjektLabor „Wie geht’s, Alter?“ am 23. September 2026 im OKH Vöcklabruck gemeinsam auf die Suche nach Antworten – und entwickelten vier konkrete Projektideen ein Stück weiter.
Das Team: Vier lächelnde Frauen stehen nebeneinander vor einer bewachsenen, grünen Efeuwand. Sie tragen legere Business-Kleidung – von einer weißen Bluse über eine lilafarbene Wildlederjacke bis hin zu einem auffälligen gelb-blauen Muster-Kleid.
22.09.2026

Herzlich Willkommen im Team der Regionalmanagerinnen, liebe Sonja!

Mit Sonja Rottenschlager bekommt der Fachbereich Regionale Zukunftsgestaltung in der Regionalmanagement OÖ Gmbh in den Regionen Steyr, Kirchdorf und Linz-Land ein neues Gesicht. Als Regionalmanagerin bringt sie nicht nur vielfältige berufliche Erfahrungen mit, sondern auch eine enge Verbundenheit mit ihrer Heimatregion und eine große Leidenschaft für gemeinsames Gestalten.
Eine feierliche Preisübergabe im Freien: Vier lächelnde Personen stehen nebeneinander auf einem gepflasterten Festplatz und präsentieren eine „Auszeichnung“ für die Gemeinde Krenglbach sowie ein Geschenk. Im Hintergrund halten weitere Personen ein Banner mit der Aufschrift „agenda.zukunft in Krenglbach“ und einem Luftbild des Ortes vor einem belebten Festbereich mit Biertischgarnituren.
22.09.2026

Krenglbach für erfolgreiche agenda.zukunft-Arbeit ausgezeichnet

Im Rahmen des Krenglbacher Herbstfestes am 20. September 2026 wurde die Gemeinde Krenglbach für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit im Rahmen von agenda.zukunft ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt einen Beteiligungsprozess, der von Februar 2023 bis Juni 2024 zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zusammenbrachte, um gemeinsam Zukunftsperspektiven für ihre Gemeinde zu entwickeln.