Zwei Männer auf einer Bühne, vor RollUps stehend
News
Pischelsdorf
21.02.2024

Pischelsdorf zieht erfolgreiche Agenda.Zukunft Bilanz

Die Mattigtal-Gemeinde Pischelsdorf startete Anfang 2020 mit einem Agenda.Zukunft-Basisprozess, der Impuls für zahlreiche Bürgerbeteiligungs- und Gemeindeprojekte war. Grund genug für ein Resümee. Beim gut besuchten Info-Abend wurde darüber informiert: Vom Dorfplatz über die Krabbelstube, von der Agri-PV-Anlage bis zum innovativen Wohnprojekt "PIDOs Wohn- und Lebensgarten".

Prozessbegleiter Karlo M. Hujber startete mit einem szenischen Einstieg und mit der Frage „Brauch ma des ois?“. Dabei schlüpfte er in zwei verschiedene Rollen – einen skeptischen und kritischen Gemeindebürger und einen Optimisten, der der Zukunft in der Gemeinde positiv gegenübersteht und selbst mitgestalten will. Eine gekonnte Überleitung auf den Agenda.Zukunft-Prozess und dessen Grundhaltung, die von Regionalmanagerin Sandra Schwarz anschließend noch näher erläutert wurde. Nach dem Rückblick auf die Beteiligungsschritte im Agendaprozess und die Inhalte des Zukunftsprofils 2030 galt an diesem Abend den Umsetzungsprojekten große Aufmerksamkeit. 

Viele Projekte sind auf dem Weg

Großes Anliegen im Bürgerbeteiligungsprozess war die Schaffung eines Dorfplatzes als Treffpunkt und Veranstaltungsort. Dafür wurden nun die Pfarrhofgasse mit Sitzstufen, Kulturpavillon, barrierefreiem WC und entsprechender Infrastruktur als neuer Verweil- und Festplatz sowie ein fußläufig entfernter Parkplatz neu beplant. Das betrifft auch den neuen Sportplatz, der bis 2025 umgesetzt werden soll. Im Bereich der Mobilität plant die Gemeinde neben einem bereits umgesetzten Radweg eine weitere gemeindeübergreifende Radwegverbindung und organisiert gemeinsam mit der KEM-Region einen „Fahrradcheck“. Im Bereich der sozialen Daseinsvorsage konnte neben einer Krabbelstube nun im Kindergarten auch eine „Spürnasenecke“ zum Forschen und Experimentieren im MINT-Bereich eingerichtet werden. Auch im Zukunftsprofil relevanten Themenfeld „Energie“ tut sich etwas. In Pischelsdorf soll in absehbarer Zeit eine Agri-PV-Anlage mit Bürgerbeteiligung entstehen, die rund 1.500 Haushalte mit Energie vorsorgen soll. Gleichzeit soll die landwirtschaftliche Fläche weiterhin trotz PV-Module bewirtschaftet werden können. Der Planungsstand zum „PIDOs Wohn- und Lebensgarten“, welches Eigentums- und Miet(kauf)-Wohnungen, einen Generationentreffpunkt, eine Ordinations- bzw. Praxisräume, Büroflächen und ein Café vereinen soll, wurde präsentiert. Dieses Projekt wird aktuell im Rahmen eines Agenda-Follow-Up-Prozesses in einer leerstehenden landwirtschaftlichen Liegenschaft entwickelt und soll zukünftig Wohnen, Arbeiten und Gemeinschaft vereinen. 

Agenda.Zukunft Pischelsdorf

 

Weitere Artikel

Blick von hinten über die Stuhlreihen in einer Sporthalle während des Impulsabends. Der Raum ist gut besucht mit vielen Bürgerinnen und Bürgern unterschiedlichen Alters. Vorne links steht eine Referentin neben einer Projektionsfläche, auf der die Folie „Wie geht es jetzt weiter?“ der Gemeinde Straß im Attergau zu sehen ist. Im Hintergrund befinden sich Sprossenwände, ein Basketballkorb und Plakate mit Arbeitsergebnissen an den Wänden.
03.09.2026

Gemeinsam.MITTENDRIN.Leben in Straß im Attergau: Neuer Lebensraum im Ortskern

Wie soll Straß im Attergau in Zukunft aussehen? Wo wollen Menschen wohnen, einander begegnen und ihren Alltag verbringen? Mit dem agenda.zukunft FollowUp-Prozess „Gemeinsam.MITTENDRIN.Leben“ macht sich die Gemeinde auf den Weg, ihren Ortskern neu zu denken – gemeinsam mit den Menschen vor Ort. Die Verlegung der Hochspannungsleitung macht es möglich.
Ein Foto eines älteren Paares vor weißem Hintergrund. Beide lächeln. Die Frau links trägt ein rotes Oberteil und hält ein Schild mit der Aufschrift "Gleichberechtigt steht mir!". Der Mann rechts im braunen Pullover hält ein Schild mit "Ohne Männer kein Wandel.". Die Schilder sind im gleichen Sprechblasen-Stil gehalten.
18.08.2026

NACH agenda.SimplyWomen ist VOR OnlyTogether

Der Prozess agenda.SimplyWomen hat gezeigt bzw. bestätigt, dass gemeinsames Gestalten und Gleichberechtigung keine reine Frauenbewegung sein kann. Es geht nur gemeinsam, OnlyTogether. Das Kernteam will Männer explizit einladen und motivieren, mitzumachen. Wie kann das gelingen? Darum 10 „Schwimmregeln“ für gemeinsames Gestalten in Gemeinden und Regionen.
Großes Gruppenfoto von rund 40 gut gelaunten Teilnehmenden einer Exkursion vor einem modernen, mehrstöckigen Wohngebäude mit weißen Fassaden und Balkonen.
04.08.2026

Zukunft.hören: miteinander.füreinander.wirksam - Wege zur sorgenden Gemeinschaft

Wie kann ein gutes Miteinander und eine neue WIR-Kultur im Ort gelingen? Eine gute Gemeinschaft in einem Ort entsteht nicht einfach von selbst. Sie wächst dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Ideen teilen und gemeinsam etwas bewegen wollen.
29.07.2026

ProjektLabor WIE GEHT'S, ALTER?: Gemeinsam Ideen für ein gutes Leben im Alter entwickeln

Wie können wir ein gutes Leben im Alter in den Bezirken Vöcklabruck und Gmunden gestalten? Dieser Frage widmet sich das nächste agenda.zukunft ProjektLabor am 23. September 2026 von 18 bis 21 Uhr im OKH Vöcklabruck. Dabei geht es nicht nur um den Austausch von Ideen, sondern vor allem darum, gemeinsam konkrete Projekte für die Regionen Vöcklabruck und Gmunden weiterzuentwickeln.