"Offene Türen für Kinder" in Unterach
„Miteinander – Füreinander“ – unter diesem Slogan steht die Agenda 21 in Unterach. Zahlreiche Betriebe im Ortszentrum haben sich an der Aktion beteiligt und sind nun mit von Kindern entworfenen Stickern gekennzeichnete Orte, an denen Kinder willkommen sind, anklopfen können und Hilfe erfahren.
"Viel Projekt für wenig Geld" heisst eine Projektreihe der Agenda 21 Oberösterreich. Das Projekt "Offene Türen für Kinder" aus Unterach am Attersee erfüllt dafür alle Kriterien. Konkret geht es die Sicherheit der Kinder in Unterach: Auf dem Weg zur Schule, von der Schule nach Hause und in der Freizeit. Verschiedene Geschäften bzw. Unternehmen kleben einen Sticker bzw. das Logo der Aktion in die Auslage oder auf die Eingangstüre. Dadurch wissen die Kinder, dass sie sich in Notfällen an diese Geschäfte bzw. Unternehmen wenden können. Zum Beispiel, wenn Kinder dringend aufs Klo müssen, sie sich verletzt haben oder etwas verloren haben oder die Eltern anrufen müssen.
Projektpatin Michaela Maiböck wohnt seit 7 Jahren in Unterach und hat sich ähnliche Initiativen aus anderen Gemeinden zum Vorbild genommen:
„Ich wollte diese Idee auch in Unterach verwirklichen. Ich habe selber eine kleine Tochter und möchte auch deswegen den Kindern in Unterach das Gefühl geben, überall sicher und willkommen zu sein.“
Das Logo für die Aufkleber die dann bald an vielen Türen kleben werden, wurde von Kindern der Volksschule gestaltet. Viele Unteracher Betriebe haben sich bereits gemeldet und möchten bei diesem Projekt mitwirken. Alles, was sie dazu beitragen müssen, ist die Bereitschaft Kindern in Notfällen Ihre Hilfe zu gewähren, und als Zeichen dafür einen Sticker in Ihre Auslage oder auf Ihre Eingangstüre zu kleben. Derzeit werden die Aufkleber für den Druck vorbereitet, damit sie Anfang 2018 an den teilnehmenden Türen angebracht werden können.