Eine feierliche Preisübergabe im Freien: Vier lächelnde Personen stehen nebeneinander auf einem gepflasterten Festplatz und präsentieren eine „Auszeichnung“ für die Gemeinde Krenglbach sowie ein Geschenk. Im Hintergrund halten weitere Personen ein Banner mit der Aufschrift „agenda.zukunft in Krenglbach“ und einem Luftbild des Ortes vor einem belebten Festbereich mit Biertischgarnituren.
News
Krenglbach
22.09.2026

Krenglbach für erfolgreiche agenda.zukunft-Arbeit ausgezeichnet

Im Rahmen des Krenglbacher Herbstfestes am 20. September 2026 wurde die Gemeinde Krenglbach für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit im Rahmen von agenda.zukunft ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt einen Beteiligungsprozess, der von Februar 2023 bis Juni 2024 zahlreiche Bürgerinnen und Bürger zusammenbrachte, um gemeinsam Zukunftsperspektiven für ihre Gemeinde zu entwickeln.

Johannes Meinhart vom Referat Regionale Zukunftsgestaltung des Landes Oberösterreich und Magdalena Schneiderbauer, Regionalmanagerin des Regionalmanagement OÖ, überreichten die Auszeichnungsurkunde an die Gemeinde. Als besonderes Zeichen der Anerkennung brachten sie auch ein traditionelles „Bschoad-Binkerl“, eine symbolische Wegzehrung für den weiteren Weg Krenglbachs mit agenda.zukunft und gelebter Bürgerbeteiligung. 

Bürgermeister Andreas Wörgetter und der Obmann des Umwelt-Zukunftsausschusses Michael Pötzlberger nahmen die Auszeichnung stellvertretend für die gesamte Gemeinde entgegen. In ihren Dankesworten betonten sie, dass die Auszeichnung vor allem den vielen engagierten Krenglbacherinnen und Krenglbachern gelte, die ihre Ideen, ihre Zeit und ihr Know-how in den Prozess eingebracht haben. Das bringt auch Bürgermeister Wörgetter auf den Punkt: 

„Mit der agenda.zukunft haben wir gezeigt: Krenglbachs Stärke liegt in uns allen. Unser herzlicher Dank gilt allen, die sich mit Ideen, Zeit und Einsatz für die Zukunft unserer Gemeinde eingebracht haben. Dieser Abschluss ist kein Ende, sondern der Start für neue Wege – gestalten wir Krenglbach weiterhin gemeinsam!“ 

Der agenda.zukunft-Prozess startete im Februar 2023 mit einem zehnköpfigen Kernteam unter der Leitung von Jürgen Steinkogler. Rund 100 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich im Laufe des Prozesses an Zukunftswerkstätten, Workshops, Dialogabenden und weiteren Beteiligungsformaten. Gemeinsam wurden Zukunftsbilder, Ziele und konkrete Umsetzungsmaßnahmen für die Gemeinde entwickelt. Begleitet wurde der Prozess von Alexander Hader von Loop 3. 
Als zentrale Ergebnisse entstanden ein von der Gemeinde beschlossenes Zukunftsprofil und ein umfangreicher Maßnahmenplan. Darin wurden Leitziele in den Bereichen Miteinander, Verkehr, Energiewende, Ortsentwicklung sowie Landwirtschaft festgelegt. Diese bilden bis heute die Grundlage für viele kommunale Entscheidungen und Projekte. 

Besonders erfreulich ist, dass bereits mehrere zentrale Projekte umgesetzt wurden oder sich erfolgreich in Umsetzung befinden. Dazu zählen die Erneuerbare-Energiegemeinschaft KrEnGe, ein gemeinsamer Veranstaltungskalender der Vereine, das Verkehrskonzept für das Ortszentrum sowie die Willkommensmappe für Neuzugezogene. Die Energiegemeinschaft hat sich besonders dynamisch entwickelt und zählt mittlerweile bereits über 400 Mitglieder. Auch das erst kürzlich fertiggestellte Mobilitäts- und Verkehrskonzept gilt als wichtiger Meilenstein für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde. Der bereits 2011 partizipativ geplante und gestaltete Krenglpark wurde gemeinsam mit neuen Spielgeräten möbliert. Ein Naherholungsgebiet für die ganze Familie, der die Uferpromenande des Krenglbachs für alle Krenglbacherinnen und Krenglbacher aufwertet.

Mit der Auszeichnung wird deutlich: In Krenglbach ist agenda.zukunft weit mehr als ein abgeschlossener Beteiligungsprozess. Die gemeinsam entwickelten Ideen wirken bis heute nach und schaffen die Grundlage für eine nachhaltige, lebenswerte und von den Bürgerinnen und Bürgern aktiv mitgestaltete Zukunft. Geplant sind bereits weitere Schritte, etwa die Entwicklung des Unimarkt-Areals im Ortszentrum sowie zusätzliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung.

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