Ein Gruppenfoto von etwa 25 Teilnehmenden eines Netzwerktreffens in einem hellen Konferenzraum. Die Personen stehen und knien in mehreren Reihen, lächeln in die Kamera und halten Schilder mit der Aufschrift „miteinander. füreinander. wirksam“ in den Händen. Eine Teilnehmerin hält ein Baby im Arm.
News
lebendiges Miteinander
Altenberg, Gschwandt, Molln, St. Georgen an der Gusen, St. Konrad
15.04.2026

Inspirierender Austausch beim miteinander.füreinander.wirksam-Netzwerktreffen

Rund 30 Vertreter:innen aus sechs Gemeinden kamen am 14. April in der SPES Zukunftsakademie zusammen, um beim Netzwerktreffen des agenda.zukunft-Netzwerks miteinander.füreinander.wirksam zentrale Zukunftsthemen zu diskutieren. Im Fokus standen Ergebnisse aus Befragungen, gemeinsames Lernen sowie neue Impulse für starke, sorgende Gemeinschaften vor Ort.

Am 14. April 2026 wurde die SPES Zukunftsakademie zum Treffpunkt für engagierte Gemeindevertreter:innen: Im Rahmen des agenda.zukunft-Modellprojekts miteinander.füreinander.wirksam fand ein inspirierendes Netzwerktreffen statt, das ganz im Zeichen von Austausch, gemeinsamer Reflexion und Zukunftsgestaltung stand.

Gemeinsam den Herausforderungen begegnen

Gemeinden stehen vor großen gesellschaftlichen Herausforderungen – allen voran dem demografischen Wandel. Die Auswirkungen sind vielfältig und betreffen zentrale Lebensbereiche wie Pflege, Wohnen, Mobilität, medizinische Versorgung oder Digitalisierung. Umso wichtiger ist ein funktionierendes Miteinander und das Bewusstsein, diese Entwicklungen vor Ort aktiv mitzugestalten.
Im Rahmen des Vernetzungstreffens der teilnehmenden Gemeinden nutzten rund 30 interessierte Vertreter:innen aus den Gemeinden St. Georgen an der Gusen, Altenberg, Molln, St. Konrad, Gschwandt und Scharnstein die Gelegenheit, sich intensiv mit diesen Themen auseinanderzusetzen und unteinander auszutauschen.

Wertvolle Einblicke aus der Bevölkerung

Ein zentraler Bestandteil des Abends war der Blick auf die Ergebnisse der im Jänner/Februar 2026 stattgefundenen Online-Befragungen mit über 1000 Teilnehmer:innen und den knapp 200 dokumentierten aufsuchenden Begegnungen im Rahmen von Nachbarschaftsgesprächen. 

Die Ergebnisse - unterteilt in die jeweiligen Gemeinden - ergaben ein vielschichtiges Bild der Wahrnehmung vor Ort und sorgten für die eine oder andere Erkenntnis. Zentrale Themen dabei waren: 

  • Lebensqualität und Versorgungssicherheit
  • das Miteinander in den Gemeinden
  • Bekanntheit und Zugänglichkeit von Angeboten
  • freiwilliges Engagement und Beteiligung

Besonders spannend: viele Themen stellen sich gemeindeübergreifend ähnlich dar. Dazu zählen etwa der Wunsch nach zielgruppenorientierten Angeboten, generationenübergreifenden Begegnungsmöglichkeiten, einer stärkeren Gemeinschaft, verbesserter Mobilität sowie mehr Sichtbarkeit bestehender Angebote.

Voneinander lernen – gemeinsam weiterdenken

Ein zentrales Element des Netzwerktreffens war das voneinander Lernen. In gemeindeübergreifenden Thementischen wurden Erfahrungen geteilt, Ideen gesammelt und neue Perspektiven entwickelt. Dieser offene Austausch machte deutlich, wie viel Potenzial in der Zusammenarbeit liegt. 
Ein zusätzlicher Impuls zum Thema Caring Communities – also sorgende Gemeinschaften – bereicherte den Abend und zeigte auf, wie Gemeinden aktiv Strukturen schaffen können, in denen sich Menschen gegenseitig unterstützen und füreinander Verantwortung übernehmen.

Wie geht es weiter?

Die Vorfreude auf die geplante Exkursion von 11. - 13. Mai nach Bayern ist schon groß: Dort werden gelungene Praxisbeispiele aus dem Bereich der sorgenden Gemeinschaften besucht und Gespräche mit dem Verantwortlichen geführt. Diese Einblicke sollen weitere Inspiration für die Umsetzung in den eigenen Gemeinden liefern. Eine gute Grundlage, wenn die teilnehmenden Gemeinden im Mai/Juni in die nächste Phase starten. In Projektwerkstätten werden dann konkrete Ideen weiterentwickelt und Schritt für Schritt in die Umsetzung gebracht – mit dem klaren Ziel, das Miteinander vor Ort nachhaltig zu stärken.

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