TeilnehmerInnen bei Agenda 21-Gipfelkonferenzen im Innviertel
News
Jeging, Perwang am Grabensee, Innviertel-Hausruck
29.11.2018

Gleich zwei Agenda 21-Gipfelkonferenzen im Innviertel

In den beiden Agenda 21-Gemeinden Jeging und Perwang am Grabensee fanden Mitte November „Gipfelkonferenzen“ im Rahmen der Agenda 21-Prozesse statt. Gemeinsam mit den Bürgern wurden zentrale Zukunftsthemen, sowie daraus abgeleitete Projektideen für eine gemeinsame Zukunftsstrategie in den Gemeinden erarbeitet.

Die Gemeinde Perwang kann bereits auf spannende Monate im Agendaprozess zurückblicken. In einer Reihe von Kernteamtreffen und Beteiligungsformaten wurden die zentralen Themenfelder für das künftige Zukunftsprofil der Gemeinde abgesteckt. Bei der „Agenda 21 Gipfelkonferenz“ am 17. November waren alle interessierten Perwanger und Perwangerinnen dann eingeladen, sich über den Fortschritt des Agendaprozesses zu informieren und sich aktiv zu den vier Themenbereichen „Lebensraum-Planung“, „Familie – Soziales – Dorfgemeinschaft“, „Arbeit und Wirtschaft“ und „Schöpfungsverantwortung“ einzubringen. Neben der gemeinsamen Diskussion, waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen den Gestaltungsspielraum, den dieser Bürgerbeteiligungsprozess ermöglicht, aktiv zu nutzen und erste konkrete Projekte zu den Themenfeldern zu entwickeln. Elf Einstiegsprojekte von einer möglichen „Hybrid Lösung in der Nahversorgung“ über einen gemeinsame „Onlineauftritt der Perwanger Wirtschaft“ bis hin zu Projekten zur Förderung der „Artenvielfalt in unseren Gärten“ um nur einen Auszug zu nennen, konnten am Ende des Tages konkretisiert werden. „So können wir im nächsten Jahr mit vollem Elan in die Umsetzungsphase unseres Agendaprozesses starten und erste Projekte für unser zukunftsfähiges Perwang gemeinsam auf den Weg bringen“ freuen sich die Kernteammitglieder über das große Engagement in der Bevölkerung.

"Jeging blüht auf" - getreu diesem Motto hat sich auch in Jeging seit dem Startschuss zum Agendaprozess einiges getan. Erste wesentliche Themenfelder für das Zukunftsprofil wurden definiert und reichen von Nahversorgerlösungen mit Produkten aus der Gemeinde/Region, über nachhaltige Mobilitätsangebote bis hin zu Strategien zur Integration Neu-Zugezogener oder einer Potentialanalyse für eine mögliche Senioren-Wohngemeinschaft in Jeging. Bei der Gipfelkonferenz am 10. November wurde diese Ideen weiterentwickelt und wesentliche Weichen in Richtung Umsetzung gestellt. Auch in Jeging steht das Jahr 2019 ganz im Zeichen erster Projektumsetzungsaktivitäten.

Die Arbeit der Regionalmanagement OÖ GmbH zielt auf einen nachhaltigen Ausbau der Lebensqualität in der Region ab. Eine durchdachte Infrastruktur, genügend Arbeitsplätze und beste Ausbildungsmöglichkeiten sind ausschlaggebend für die Lebensqualität in der Region. Ebenso wichtig sind die sogenannten weichen Faktoren wie Freizeit- und Kulturangebote, Betreuungsangebote und ein gutes soziales Zusammenleben, welche beispielsweise auch im Rahmen von Agenda 21-Prozessen gezielt mit Bürgerbeteiligung erarbeitet und gefördert werden. „Wie ein maßgeschneiderter Agenda 21-Prozess konkret aussehen kann und welche Unterstützungen es seitens des Förderprogramms Agenda 21 gibt, erläutere ich gerne bei einem individuellen Beratungsgespräch vor Ort“ lädt Regionalmanagerin Stefanie Moser interessierte Gemeinden aus der Region Innviertel-Hausruck ein, das Angebot der Regionalmanagement OÖ GmbH in Anspruch zu nehmen.

Weitere Artikel

Eine Gruppe von sechs Personen steht vor einer Holzwand und hält ein Banner mit der Aufschrift „agenda.zukunft in St. Oswald bei Haslach“ sowie eine Auszeichnungsurkunde und ein Geschenk.
09.07.2026

St. Oswald bei Haslach für das Projekt „Steilstufenwirt“ ausgezeichnet

Am 5. Juli wurde die Gemeinde St. Oswald bei Haslach von Günther Humer, Leiter des Referats für Regionale Zukunftsgestaltung des Landes Oberösterreich, und Regionalmanagerin Christa Winklehner für die erfolgreiche Agenda-Arbeit rund um das Projekt „Steilstufenwirt“ ausgezeichnet.
Ein Dutzend Mädchen und Jungen sitzt konzentriert im Kreis in einem Klassenzimmer. Vor ihnen auf dem Boden liegt ein großes, bunt beschriftetes Plakat mit der Überschrift „Meine Traumgemeinde“. Eine Betreuerin im Vordergrund links gestikuliert mit den Händen, während die Kinder aufmerksam zuhören und mitdiskutieren.
30.06.2026

Jugend-ZukunftsLAB und Zukunftsreise in Oberneukirchen

Im Rahmen des agenda.zukunft Follow-up Prozesses in Oberneukirchen standen die Perspektiven junger Menschen im Mittelpunkt. Mit dem Jugend-ZukunftsLab sowie der Zukunftsreise in den Volksschulen Oberneukirchen und Traberg wurden zwei Beteiligungsformate umgesetzt, die eindrucksvoll zeigen, wie engagiert sich Kinder und Jugendliche mit ihrer Gemeinde auseinandersetzen.
Eine feierliche Gruppe von Männern und Frauen in Anzügen und Trachtenjacken steht im Freien auf einem neu gepflasterten Platz. Sie blicken andächtig in Richtung eines Denkmals im Vordergrund, auf dem ein historischer Helm liegt. Im Hintergrund sind Wohngebäude und eine ansteigende Straße zu sehen.
02.06.2026

Gutau feiert seine neue Ortsmitte

Aus einer Idee für neue Beleuchtung wurde ein zukunftsweisendes Ortsentwicklungsprojekt: Mit der Neugestaltung des Marktplatzes hat Gutau seine Mitte neu gedacht – als Ort der Begegnung, des Erinnerns und des gemeinschaftlichen Lebens. Der neue Friedensplatz, vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und liebevolle Details wie das Cyanometer verbinden Geschichte, Kultur und Zukunft auf besondere Weise.
Zwei Männer sitzen sich an einem hölzernen Picknicktisch auf einer grünen Wiese unter einem großen, schattenspendenden Baum gegenüber. Sie tragen Kopfhörer und sprechen in Mikrofone, um ein Outdoor-Interview oder einen Podcast aufzunehmen. Im Hintergrund befindet sich ein großes, weißes Gebäude.
02.06.2026

Zukunft.hören: Regionalentwicklung als Architektur für morgen

Wie können Regionen ihre Rolle neu denken – zwischen Mitgestaltung, Mobilität und neuen Formen der Zusammenarbeit? Wie entwickelt man eine Region, in der Menschen nicht nur leben, sondern auch wirklich bleiben wollen? Diese Folge Zukunft.hören blickt auf die Regionalentwicklung als „Meta-Thema“.