Gruppenfoto von ca. 30 Personen
News
Peuerbach, Lengau
28.06.2024

Generationenprojekte gewinnen Lions Nachhaltigkeitspreis 2024

Das „Generationenhaus Kleeblatt“ in Lengau und das Projekt „Generationen.Miteinander“ aus Peuerbach haben den Lions Nachhaltigkeitspreis für ihre besonderen Bemühungen im Bereich des sozialen Zusammenhalts gewonnen. Beide Projekte sind im Rahmen von Agenda.Zukunft-Prozessen entstanden oder erfolgreich weiterentwickelt worden.

Der Lions Nachhaltigkeitspreis prämiert Initiativen und Projekte, die der Umsetzung der Sustainable Development Goals (SGDs) dienen. Beurteilt werden der Beitrag zur Nachhaltigkeit, der ehrenamtliche Charakter, die Dauerhaftigkeit und die Originalität der Initiativen und Projekte.

Generationenhaus Kleeblatt in Lengau

Das Generationenhaus in Lengau ist ein Vorzeigeprojekt für ein generationenübergreifendes Gebäude. Unter einem Dach finden sich „Vitales Wohnen“, Kindergarten, Tagesbetreuung für pflegebedürftige Personen, Seniorentreff und in Zukunft auch „Junges Wohnen“. Ergänzt wird das Angebot durch das ehrenamtliche „Lengauer Mobil“ – einem seniorengerechten E-Bus – der mobilitätseingeschränkten Personen neue räumliche Freiheiten im Gemeindegebiet und soziale Teilhabe schenkt. Besonders hervorzuheben ist die gelungene Zusammenarbeit an Haupt- und Ehrenamt für die ältere Bevölkerung. Während die Tagesbetreuung von den Franziskanerinnen geführt wird, kümmern sich Lengauerinnen und Lengauer um den Seniorentreff und das Lengauer Mobil - in Form von ehrenamtlichem Engagement, das im Rahmen des Agenda.Zukunft-Prozesses aufgebaut werden konnte.

Generationenhaus Kleeblatt

Generationen.Miteinander in Peuerbach

Die Stadtgemeinde Peuerbach war Pilotgemeinde im Projekt „Generationen.Miteinander“ des Vereins füruns - Zentrum für Zivilgesellschaft (ehemals Verein dieziwi). Ziel war es, ein Bewusstsein für das Thema Einsamkeit im Alter und den damit verbundenen sozialen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen zu schaffen. So wurde das Thema auch in den im Frühjahr 2021 gestarteten Agenda.Zukunft-Prozess integriert, um die Einbindung von generationsübergreifendem, freiwilligem Engagement und Nachbarschaftshilfe zu fördern, die Gemeinschaft zu stärken und so Menschen im Alter mehr Lebensqualität und das Gefühl des eingebunden seins in die Gemeinschaft zu ermöglichen. Maßnahmen, wie ein SeniorInnen Treff, regelmäßige Erzählcafés und der Seniorenbus "MOBIL.miteinander", ebenfalls ein altersgerechter E-Bus, der durch 14 ehrenamtliche FahrerInnen bedient wird, sind daraus u.a. entstanden. 

Die ausgezeichneten Projekte ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe, entlasten pflegende Angehörige und wirken Einsamkeit und Demenz im Alter entgegen. Sie zeigen einmal mehr, wasaktives Engagement, das in Rahmen von Agenda.Zukunft-Prozessen entsteht, Positives für das Miteinander bewirken kann.

Generationen Miteinander Peuerbach

Weitere Artikel

Moderne, einladende Innenansicht des „Café im Hofmarkt“ mit einem markanten Tresen aus grünen Fliesen, Holztischen entlang einer Fensterfront und stilvoller Industrie-Beleuchtung.
12.02.2026

Neues Café im Hofmarkt eröffnet: Treffpunkt für Genuss und Gemeinschaft

Mit dem „Café im Hofmarkt“ entsteht in Taiskirchen ein neuer Ort der Begegnung, der Genuss, Nahversorgung und regionales Engagement verbindet. Die Idee dazu wurde im Rahmen von Agenda.Zukunft entwickelt, die Umsetzung mit Unterstützung von Leader Sauwald-Pramtal ermöglicht. Nun wurde das Projekt feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt.
Ein Mann steht auf einer Bühne neben einem Stehtisch mit Laptop und spricht in ein Mikrofon. Hinter ihm wird eine große Präsentationsfolie an die Wand projiziert. Die Folie zeigt ein Luftbild eines Gebäudekomplexes und den Titel „Zusammen Perspektiven verschieben.“ sowie den Untertitel „Vom Fiktiven, Digitalen, Experimentellen zum Realen, Analogen und Umsetzbaren.“. Im Vordergrund sind die unscharfen Silhouetten der Zuschauer zu sehen.
10.02.2026

RURASMUS - bereit für ein "Auf's Land Semester"?

Agenda.Zukunft ermöglicht bis zu drei zukunftsoffenen Gemeinden eine geförderte Teilnahme am Programm RURASMUS.
Studierende leben und arbeiten für ein Semester direkt vor Ort und bearbeiten konkrete kommunale Aufgabenstellungen. Das Zusammenspiel aus wissenschaftlicher Expertise und lokaler Praxis bringt frische Perspektiven, umsetzbare Ergebnisse und neue Impulse für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde und des ländlichen Raums.
Zwei Hände halten einen leeren, weißen Bilderrahmen vor eine weite Hügellandschaft mit Bäumen und einem See unter blauem Himmel.
10.02.2026

Gemeinsam Zukunft gestalten: St. Stefan-Afiesl und Offenhausen starten durch

Mit dem Start neuer Agenda.Zukunft-Basisprozesse in St. Stefan-Afiesl und Offenhausen setzen zwei Gemeinden wichtige Impulse für eine nachhaltige, partizipative Entwicklung.
Agenda.Zukunft begleitet beide Kommunen dabei, Zukunftsfragen strukturiert zu bearbeiten und im Zusammenspiel von Politik, Verwaltung und Bevölkerung tragfähige Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft zu entwickeln.
Ein kontrastreiches Porträt zweier Generationen vor einem hellen, minimalistischen Hintergrund. Im scharfen Profilvordergrund links sieht man das Gesicht eines älteren Mannes, dessen tiefe Falten von Lebenserfahrung erzählen. Sein Blick ist ruhig in die Ferne gerichtet. Direkt dahinter, leicht weichgezeichnet, blickt ein kleines Kind mit großen, neugierigen Augen in die gleiche Richtung. Die Anordnung verdeutlicht das Zusammenspiel von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
03.02.2026

Zukunft.hören: Das Leben in Zahlen

Im Podcast „Zukunft.hören“ dreht sich alles um Gemeinde- und Regionalentwicklung sowie um innovative Zukunftskonzepte. In der aktuellen Folge widmen wir uns dem spannenden Thema „Das Leben in Zahlen“ und werfen einen fundierten Blick auf die demografische Entwicklung in Oberösterreich.
Wächst oder schrumpft die Bevölkerung? Wie hoch ist die Lebenserwartung? Welche Rolle spielen Familie, Bildung und Geburtenzahlen? Und woher kommen die Menschen, die nach Oberösterreich zuwandern?