Grafischer Darstelllung von Menschen
News
lebendiges Miteinander
Altenberg, Molln, Gschwandt, St. Georgen an der Gusen, St. Konrad
03.11.2025

Gelungener Start von „miteinander.füreinander.wirksam“

Fünf oberösterreichische Gemeinden – Altenberg bei Linz, St. Georgen an der Gusen, Molln, Gschwandt und St. Konrad – haben im Oktober 2025 mit dem Modellprojekt „miteinander.füreinander.wirksam“ im Rahmen des Programms Agenda.Zukunft gestartet.

Gemeinsam wollen sie herausfinden, wie die soziale Verbundenheit und das gemeinschaftliche Engagement vor Ort unterstützt und ausgebaut werden kann – als Basis für ein gutes Leben in Zeiten des Wandels. In den kommenden Monaten werden in den fünf Gemeinden lokale Teams aufgebaut, Nachbarschaftsgespräche initiiert, Bedarfe erhoben, Vereine und Engagierte vernetzt und neue Wege des Zusammenhalts erprobt. Gemeinsame Exkursionen und Vernetzung untereinander bringen zusätzliche Perspektiven ein, die in konkreten Projekten für ein lebendiges Miteinander vor Ort münden sollen.

 

Ein Netzwerk für gelebte Gemeinschaft und soziale Resilienz

Das Projekt miteinander.füreinander.wirksam ist eine Antwort auf zentrale gesellschaftliche Herausforderungen in den Gemeinden: der demografische Wandel, eine zunehmende Individualisierung und das gleichzeitig wachsende Bedürfnis nach sozialem Zusammenhalt.
Indem Bürger:innen, Organisationen und Politik gemeinsam passgenaue Lösungen vor Ort entwickeln, fördert dies die soziale Resilienz der Gemeinden und stärkt die Fähigkeit, den Veränderungen gemeinschaftlich zu begegnen. 

 

Ziele und Mehrwert

  • Gemeinschaft leben: Menschen werden ermutigt, ihre Gemeinde aktiv mitzugestalten.
  • Selbstorganisation stärken: Eigeninitiative und lokale Verantwortung fördern Selbstwirksamkeit und Vertrauen.
  • Neue Wege finden: Bestehende Strukturen werden mit frischen Ideen verbunden – für tragfähige, alltagstaugliche Lösungen.

Die Verbindung von fachlicher Begleitung und lokalem Engagement schafft nachhaltige Impulse fürs Miteinander – nicht von außen verordnet, sondern aus der Mitte der Gemeinschaft heraus.

 

Ein Labor für Zukunftsfähigkeit

Das Modellprojekt versteht sich als Erprobungsraum für neues Miteinander. Es stärkt die Attraktivität der teilnehmenden Gemeinden als Lebensräume, fördert Eigeninitiative und inspiriert zu neuen Wegen. Durch die Vernetzung der teilnehmenden Gemeinden entstehen übertragbare Lösungen, die auch anderen Regionen wertvolle Impulse für die Gestaltung ihrer Zukunft geben.

 

Weitere Informationen

Agenda.Zukunft – das Unterstützungsprogramm für nachhaltige Gemeindegestaltung

Das Projekt „miteinander.füreinander.wirksam“ wird im Rahmen von Agenda.Zukunft umgesetzt – einem Förderprogramm des Landes Oberösterreich, das Gemeinden auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen, lebenswerten und zukunftsfähigen Entwicklung begleitet und unterstützt.
Agenda.Zukunft bietet Gemeinden Raum für Beteiligung, Innovation und Zusammenarbeit – und stärkt sie dabei, lokale Antworten auf globale Herausforderungen zu finden.

Das Modellnetzwerk „miteinander.füreinander.wirksam.“ wird getragen vom Referat Regionale Zukunftsgestaltung in der Abteilung Trends und Innovation des Landes Oberösterreich sowie dem Fachbereich Regionale Zukunftsgestaltung in der Regionalmanagement OÖ GmbH. Die Begleitung der Gemeinden und die Umsetzung der Aktivitäten vor Ort erfolgt durch die  SPES Zukunftsakademie.

Mehrere Menschen posieren neben einem Flipchart anlässlich des Auftakttreffens miteinander.füreinander.wirksamBildtext: In der Gemeinde St. Georgen an der Gusen freuen sich die Verantwortlichen aus Politik und Zivilgesellschaft beim Auftakttreffen über die Teilnahme an miteinander.füreinander.wirksam.

Weitere Artikel

Blick von hinten über die Stuhlreihen in einer Sporthalle während des Impulsabends. Der Raum ist gut besucht mit vielen Bürgerinnen und Bürgern unterschiedlichen Alters. Vorne links steht eine Referentin neben einer Projektionsfläche, auf der die Folie „Wie geht es jetzt weiter?“ der Gemeinde Straß im Attergau zu sehen ist. Im Hintergrund befinden sich Sprossenwände, ein Basketballkorb und Plakate mit Arbeitsergebnissen an den Wänden.
03.09.2026

Gemeinsam.MITTENDRIN.Leben in Straß im Attergau: Neuer Lebensraum im Ortskern

Wie soll Straß im Attergau in Zukunft aussehen? Wo wollen Menschen wohnen, einander begegnen und ihren Alltag verbringen? Mit dem agenda.zukunft FollowUp-Prozess „Gemeinsam.MITTENDRIN.Leben“ macht sich die Gemeinde auf den Weg, ihren Ortskern neu zu denken – gemeinsam mit den Menschen vor Ort. Die Verlegung der Hochspannungsleitung macht es möglich.
Ein Foto eines älteren Paares vor weißem Hintergrund. Beide lächeln. Die Frau links trägt ein rotes Oberteil und hält ein Schild mit der Aufschrift "Gleichberechtigt steht mir!". Der Mann rechts im braunen Pullover hält ein Schild mit "Ohne Männer kein Wandel.". Die Schilder sind im gleichen Sprechblasen-Stil gehalten.
18.08.2026

NACH agenda.SimplyWomen ist VOR OnlyTogether

Der Prozess agenda.SimplyWomen hat gezeigt bzw. bestätigt, dass gemeinsames Gestalten und Gleichberechtigung keine reine Frauenbewegung sein kann. Es geht nur gemeinsam, OnlyTogether. Das Kernteam will Männer explizit einladen und motivieren, mitzumachen. Wie kann das gelingen? Darum 10 „Schwimmregeln“ für gemeinsames Gestalten in Gemeinden und Regionen.
Großes Gruppenfoto von rund 40 gut gelaunten Teilnehmenden einer Exkursion vor einem modernen, mehrstöckigen Wohngebäude mit weißen Fassaden und Balkonen.
04.08.2026

Zukunft.hören: miteinander.füreinander.wirksam - Wege zur sorgenden Gemeinschaft

Wie kann ein gutes Miteinander und eine neue WIR-Kultur im Ort gelingen? Eine gute Gemeinschaft in einem Ort entsteht nicht einfach von selbst. Sie wächst dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Ideen teilen und gemeinsam etwas bewegen wollen.
29.07.2026

ProjektLabor WIE GEHT'S, ALTER?: Gemeinsam Ideen für ein gutes Leben im Alter entwickeln

Wie können wir ein gutes Leben im Alter in den Bezirken Vöcklabruck und Gmunden gestalten? Dieser Frage widmet sich das nächste agenda.zukunft ProjektLabor am 23. September 2026 von 18 bis 21 Uhr im OKH Vöcklabruck. Dabei geht es nicht nur um den Austausch von Ideen, sondern vor allem darum, gemeinsam konkrete Projekte für die Regionen Vöcklabruck und Gmunden weiterzuentwickeln.