Vier Personen sitzen lesend auf einer Parkbank
News
Straß im Attergau
20.07.2020

Eine Büchertauschbox für die neue Begegnungs- und Bewegungszone

Gleich zwei Agenda 21-Projekte wurden im Juli in der Agenda 21-Gemeinde Straß im Attergau feierlich eröffnet. Mit Bürgerbeteiligung wurden im Ortszentrum ein Areal für sportliche Freizeitangebote und Plätze ohne Konsumationszwang geschaffen. Ab sofort sorgt hier auch eine hochwertig gestaltete und befüllte Bücherzelle für Lesestoff.

Bei dem im Jahr 2011 begonnenen Agenda 21-Prozess „Gemeinsam.Leben.Straß“ entstand unter großer Bürgerbeteiligung ein beachtliches Zukunftsprofil mit großen Zielen und Visionen für die Attergau-Gemeinde. Ein Projekt aus diesem Prozess ist die Errichtung der Büchertauschbox in der soeben fertiggestellten und am 5. Juli eröffneten Begegnungs- und Bewegungszone. Gemeinsam mit dem Schwimmbad und der benachbarten Auferstehungskapelle, die im September eingeweiht wird, bildet diese das Zentrum des neuen Ortskerns. Beide Projekte wurden im Rahmen der Agenda 21-Umsetzungsförderung unterstützt.

Die Begegnungs- und Bewegungszone war schon im Basisprozess ein wichtiges Projekt, das in den letzten Jahren Stück für Stück entwickelt und umgesetzt wurde. Zwischen Freibad und einer neuen Siedlung für junge Familien wurden mit Bürgerbeteiligung ein Areal für sportliche Freizeitangebote und Plätze ohne Konsumationszwang geschaffen (Fußballplatz, Spielplatz, eine Fußgängerbrücke über den Auwaldbach sowie Begegnungszonen für Jung und Alt).

Nun wurde dort auch die Bücherzelle eröffnet, die im Rahmen des Agenda 21-Follow Up-Prozesses von einer ehrenamtlichen Arbeitsgruppe konzipiert und umgesetzt wurde. Die immer größer werdende Anzahl von Büchertauschboxen zeugt vom wachsenden Interesse der Menschen am Lesen. In der Regel werden hierfür alte Telefonzellen renoviert und wie in Straß im Attergau auch künstlerisch gestaltet. Dies übernahm für die "Straßer Bücherzelle" der renommierte Künstler Markus Wesenauer, bekannt unter maxart-design. Besonders hervorzuheben ist neben der äußeren Gestaltung auch die Qualität der angebotenen Bücher: neben Unterhaltungsliteratur und einer großen Anzahl von Kriminalromanen gibt es Werke der gehobenen Belletristik und Romane. Auch findet man Werke der Weltliteratur ebenso wie Kinder- oder Jugendbücher. Die Büchertauschbox ist somit nicht nur eine Bereicherung des Ortsbildes, sondern bietet der Bevölkerung Zugang zu interessanter und unterhaltsamer Literatur.

Homepage Straß im Attergau
 

Weitere Artikel

Ein Gruppenfoto von etwa 25 Teilnehmenden eines Netzwerktreffens in einem hellen Konferenzraum. Die Personen stehen und knien in mehreren Reihen, lächeln in die Kamera und halten Schilder mit der Aufschrift „miteinander. füreinander. wirksam“ in den Händen. Eine Teilnehmerin hält ein Baby im Arm.
15.04.2026

Inspirierender Austausch beim miteinander.füreinander.wirksam-Netzwerktreffen

Rund 30 Vertreter:innen aus sechs Gemeinden kamen am 14. April in der SPES Zukunftsakademie zusammen, um beim Netzwerktreffen des agenda.zukunft-Netzwerks miteinander.füreinander.wirksam zentrale Zukunftsthemen zu diskutieren. Im Fokus standen Ergebnisse aus Befragungen, gemeinsames Lernen sowie neue Impulse für starke, sorgende Gemeinschaften vor Ort.
Eine Gruppe von 16 Personen posiert im Freien auf einer Terrasse vor einer Hügellandschaft und hält ein großes Plakat mit der Aufschrift „Gemeinde NAVI AGENDA 2030“ in die Kamera.
14.04.2026

St. Stefan-Afiesl: Erfolgreicher Start in einen gemeinsamen Zukunftsprozess

Mit einem gelungenen Auftakt und großem Engagement der Bevölkerung ist die Gemeinde St. Stefan-Afiesl in den neuen agenda.zukunft-Basisprozess gestartet.
Vom lebendigen Zukunftsmarkt bis zur intensiven Arbeit mit dem GemeindeNavi zeigt sich: Die Gemeinde setzt auf Beteiligung, klare Orientierung und konkrete Maßnahmen, um ihre Zukunft nachhaltig und gemeinsam zu gestalten.
Ein Farbfoto auf einem rustikalen Holztisch, aufgenommen in einer ländlichen Hügellandschaft mit grünen Wiesen und Wäldern. Eine Bäuerin (links, in kariertem Hemd und brauner Schürze) und ein Koch (rechts, in weißer Kochuniform und hoher Mütze) lächeln sich an und geben sich die Hand über einem reich gedeckten Tisch.  Der Tisch ist überladen mit einer Vielzahl regionaler Produkte:  Ein großer gelber Kürbis  Verschiedene Brotleibe  Ein Stapel roter Radieschen  Ein Korb mit anderem Gemüse (einschließlich Karotten, Tomaten und Gurken)  Frischer Fisch  Rohes Fleisch und eine Auswahl an Käse  Andere ländliche Produkte wie Eier und eine Schüssel mit Honig.  Die Szene symbolisiert eine Partnerschaft zwischen lokaler Landwirtschaft und kulinarischer Expertise vor dem Hintergrund der österreichischen Alpenlandschaft.
13.04.2026

Regional is(s)t genial: ein kooperatives Netzwerk für regionale Lebensmittel

Ein neues Projekt stärkt die Zusammenarbeit zwischen Gastronomie und regionalen Produzent:innen. Durch den Aufbau einer Gastro-Food-Coop werden Prozesse vereinfacht und regionale Lebensmittel leichter verfügbar gemacht. Ziel ist eine praxistaugliche Lösung, die Wertschöpfung in der Region unterstützt und langfristige Partnerschaften im Tourismus und in der Landwirtschaft fördert.
Eine Gruppe von etwa zehn Personen sitzt im Kreis in einem hellen, modern ausgebauten Holzstadel beim Bürgerrat Eidenberg. Eine Moderatorin im roten Rock steht vor mehreren Flipcharts und Pinnwänden und spricht zur Gruppe. In der Mitte des Stuhlkreises liegen bunte Moderationskarten auf dem Holzboden, die mit Steinen beschwert sind. Die Stimmung wirkt konzentriert und dialogorientiert.
07.04.2026

Zukunft.hören: Bürgerräte in Oberösterreich

Wie können Menschen wieder stärker in politische Entscheidungen eingebunden werden – jenseits von Wahlen und Parteipolitik? Und was passiert, wenn ganz unterschiedliche, zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an Lösungen für ihre Gemeinde arbeiten? Das Beteiligungsformat „Bürgerrat“ zeigt die Potenziale einer vielfältigen Zusammenarbeit.