Geschäftsfläche mit Personen im Hintergrund
News
Oberösterreich
29.01.2024

"Dritte Orte" als Raum für Begegnung und Kooperation

Öffentlich zugängliche "Dritte Orte" die in Gemeinden und Städten Begegnung, Innovation und Kooperation ermöglichen, werden immer wichtiger. Auch in vielen Agenda.Zukunft - Projekten wurden viele dieser Konzepte entwickelt und umgesetzt. Der neueste "Zukunftsimpuls" der Oö. Zukunftsakademie erklärt das Phänomen und stellt erfolgreiche Projekte vor.

Große gesellschaftliche Entwicklungen wie Demografie, Digitalisierung und Individualisierung verändern das soziale und kulturelle Leben auf dem Land. Vor diesem Hintergrund gewinnen neue Orte der Begegnung, der Kommunikation und der Kooperation. Auch in vielen Agenda.Zukunft - Gemeinden werden und wurden vielfältige dieser sogenannten „Dritte Orte“ entwickelt, wie z.B. Food-Coops, Multifunktionshäuser, genossenschaftliche Wirtshäuser, Seniorentreffs, gemeinschaftliche Nahversorger, OTELOs, Repaircafés, offene Dorfcafés, etc.

Was sind Dritte Orte?

Der Begriff Dritte Orte steht für öffentliche Begegnungsräume, für „Wohlfühlorte“, an denen Personen alleine oder mit anderen gerne Zeit verbringen, ins Gespräch kommen oder gemeinsam aktiv sind. Sie sind für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich, ohne Eintritt, ohne Mitgliedschaft und können alleine oder in Gruppen mit und ohne inhaltliches Programm genutzt werden. 

Zentrale Aspekte sind Kommunikation, Austausch und Kooperation. Dritte Orte ermöglichen Aktivitäten unterschiedlichster Art und sind als soziokulturelle Experimentier- und Lernräume für neue Erfahrungen, für Mitwirkung und Zukunftsgestaltung zu verstehen. Dritte Orte dienen dem Bedürfnis nach sozialen Kontakten, Geselligkeit und Gemeinschaftsleben. Sie tragen zum persönlichen Wohlbefinden bei, fördern die Beteiligung und festigen den sozialen Zusammenhalt.

Zukunftsimpuls Dritte Orte

Einige dieser Beispiele - in OÖ und darüber hinaus - davon und noch viele andere werden im neuen Zukunftsimpuls "Neue Orte der Begegnung" der Oö. Zukunftsakademie vorgestellt. Dort gibt´s in kompakter Form zu lesen, was unter dem Begriff "Dritte Orte" zu verstehen ist, warum sie immer wichtiger werden und was sie in Gemeinden und Städen leisten können. Konkrete Beispiele dienen der Veranschaulichung und Inspiration.

Zukunftsimpuls Dritte Orte

Weitere Artikel

Großes Gruppenfoto von rund 40 gut gelaunten Teilnehmenden einer Exkursion vor einem modernen, mehrstöckigen Wohngebäude mit weißen Fassaden und Balkonen.
04.08.2026

Zukunft.hören: miteinander.füreinander.wirksam - Wege zur sorgenden Gemeinschaft

Wie kann ein gutes Miteinander und eine neue WIR-Kultur im Ort gelingen? Eine gute Gemeinschaft in einem Ort entsteht nicht einfach von selbst. Sie wächst dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Ideen teilen und gemeinsam etwas bewegen wollen.
29.07.2026

ProjektLabor WIE GEHT'S, ALTER?: Gemeinsam Ideen für ein gutes Leben im Alter entwickeln

Wie können wir ein gutes Leben im Alter in den Bezirken Vöcklabruck und Gmunden gestalten? Dieser Frage widmet sich das nächste agenda.zukunft ProjektLabor am 23. September 2026 von 18 bis 21 Uhr im OKH Vöcklabruck. Dabei geht es nicht nur um den Austausch von Ideen, sondern vor allem darum, gemeinsam konkrete Projekte für die Regionen Vöcklabruck und Gmunden weiterzuentwickeln.
Sieben Personen halten ein Banner mit der Aufschrift 'agenda.zukunft in Bad Zell' vor einer Bühne aus Holz. Im Hintergrund weitere Gäste bei der Eröffnung der Kulturbühne in Bad Zell..
28.07.2026

agenda.zukunft-Auszeichnung für Bad Zell bei der Eröffnung der Kulturbühne

Am 24. Juli 2026 wurde die neu errichtete Kulturbühne am Freizeitteich in Bad Zell feierlich eröffnet. Gleichzeitig durfte sich die Marktgemeinde über die Verleihung der agenda.zukunft-Auszeichnung freuen. Mit dieser Auszeichnung wird das besondere Engagement der Gemeinde für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung gewürdigt.
Eine Gruppe von sechs Personen steht vor einer Holzwand und hält ein Banner mit der Aufschrift „agenda.zukunft in St. Oswald bei Haslach“ sowie eine Auszeichnungsurkunde und ein Geschenk.
09.07.2026

St. Oswald bei Haslach für das Projekt „Steilstufenwirt“ ausgezeichnet

Am 5. Juli wurde die Gemeinde St. Oswald bei Haslach von Günther Humer, Leiter des Referats für Regionale Zukunftsgestaltung des Landes Oberösterreich, und Regionalmanagerin Christa Winklehner für die erfolgreiche Agenda-Arbeit rund um das Projekt „Steilstufenwirt“ ausgezeichnet.