Sechs Personen stehen vor einem hellen Gebäude und lächeln in die Kamera. Zwei Personen in der Mitte halten eine lilafarbene Urkunde mit der Aufschrift New Bauhaus Prize 2025. Das Foto zeigt die Preisübergabe für das Projekt ‚Wohnen mit Service‘.
News
Co-Modelle
Kleinzell
22.10.2025

Die Gemeinde Kleinzell gewinnt mit "Wohnen mit Service" beim New European Bauhaus Prize 2025

Beim europaweiten Wettbewerb New European Bauhaus Prize 2025 konnte sich die Agenda.Zukunft - Gemeinde Kleinzell gegen mehrere hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus zahlreichen europäischen Nationen durchsetzen. Das Bauprojekt „Wohnen mit Service“ im Ortskern wurde als Siegerprojekt ausgezeichnet und erhält damit eine besondere Anerkennung aus Brüssel.

Wohnen mit Service: Leben im Ortskern – mit Nähe, Gemeinschaft und Unterstützung

Die Gemeinde Kleinzell, Mitglied der Zukunftsorte Österreichs, zeigt mit diesem Projekt eindrucksvoll, wie lebendige Ortskernbelebung und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen können.
Ein ehemaliges, über Jahre leerstehendes Gasthaus wurde mit viel architektonischem Feingefühl und Gespür von Architekt Richard Steger revitalisiert. Entstanden sind zehn moderne Wohneinheiten für ältere Menschen, ergänzt durch Gewerbeflächen für Gesundheitsberufe sowie Räumlichkeiten für einen engagierten Verein, der sich um die Anliegen der älteren Generation kümmert.

Die Entwicklung des Nutzungskonzepts sowie das gemeinschaftliche Finanzierungsmodell wurden im Rahmen von Agenda.Zukunft gefördert. Diese Unterstützung ermöglichte es, neue Wege in der Dorf- und Wohnraumentwicklung zu erproben und wertvolle Erfahrungen für andere Gemeinden zu gewinnen.

Ein Modell für die Zukunft ländlicher Räume

„Wohnen mit Service“ steht für gelebte Dorferneuerung, soziale Innovation und nachhaltige Ortskernentwicklung. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland haben sich bereits ein Bild vom „Kleinzeller Modell“ gemacht und es als vorbildlich für andere Gemeinden bezeichnet.

Auch Europaministerin Claudia Plakolm zeigte sich bei einem Besuch beeindruckt und gratulierte der Gemeinde herzlich zur Auszeichnung auf europäischer Ebene.

Sechs Personen stehen vor einem hellen Gebäude und lächeln in die Kamera. Zwei Personen in der Mitte halten eine lilafarbene Urkunde mit der Aufschrift New Bauhaus Prize 2025. Das Foto zeigt die Preisübergabe für das Projekt ‚Wohnen mit Service‘.v.l.n.r.: Mag. Brandl Johannes (Geschäftsleitung Spes), Bgm. Klaus Falkinger, Anton Hochenburger (Obmann Verein Wohnen mit Service), Claudia Plakolm (Bundesministerin für Europa), Herbert Natschläger (Obmann. Stv. von Wohnen mit Service) und Architekt Dipl.-Ing. Richard Steger

 

„Es ist wirklich ein kleiner Ritterschlag, dass wir für dieses Projekt von der Europäischen Union in Brüssel ausgezeichnet wurden“, freut sich Bürgermeister Klaus Falkinger.

Die Auszeichnung zeigt eindrucksvoll, dass auch kleine Gemeinden Großes leisten können – und dass innovative Lösungen für ein gutes Leben im Alter mitten im Ortskern entstehen können.

 

Hier gibt es weiterführende Infos zum Modellprojekt “Wohnen mit Service” 

Weitere Artikel

Ein Gruppenbild von elf lächelnden Personen, die sich nach der Sitzung vor einer Präsentationswand aufgestellt haben. Auf dem Monitor im Hintergrund ist der Titel der Veranstaltung zu lesen: „2. Treffen der Vereinsvertreter:innen zur Nachnutzung des Wiesinger-Hauses“.
03.03.2026

Nahversorgung und Leerstandsbelebung im Mittelpunkt der Agenda.Zukunft - Aktivitäten in Waldburg

Seit dem Basisprozess 2016–2018 ist die Gemeinde Waldburg Mitglied im Agenda.Zukunft Netzwerk Oberösterreich. Aus der damaligen Beteiligung der Bürger:innen – inklusive Bürgerrat – ging ein Zukunftsprofil mit vier Leitsätzen hervor, die bis heute die Grundlage für die Weiterentwicklung der Gemeinde bilden.
Drei Personen sitzen in einem gemütlichen Wirtshaus mit Holztäfelung an einem Tisch und arbeiten gemeinsam an einer großen Collage. Eine Frau im dunklen Blazer steht und zeigt auf Fotos und handschriftliche Notizen auf dem Plakat, während ein Mann und eine weitere Frau aufmerksam zusehen. Auf dem Tisch stehen Gläser mit Wein und Bier.
19.02.2026

Zell an der Pram nimmt die Zukunft selber in die Hand!

Anlässlich der bevorstehenden Schließung des letzten Wirtshauses im Ort hat die Innviertler Gemeinde Zell an der Pram (Bezirk Schärding) einen Agenda.Zukunft-Prozess gestartet. Gemeinsam mit den Bürger:innen soll eine Lösung für die Zukunft des Wirtshauses im Sinne einer Begegnungsmöglichkeit und gastronomischen Versorgung im Ort entwickelt werden.
Gruppenfoto von sechs Frauen mit einem Schild mit der Aufschrift "simply woman"
17.02.2026

ZUKUNFT BRAUCHT ALLE! - Einladung zum Impulsabend von agenda.SimplyWomen

Wie gestalten wir eine Region, in der Frauen und Männer gleichermaßen Verantwortung übernehmen? Am 17. März 2026 lädt der Agenda.Zukunft-Prozess agenda.SimplyWomen ab 18.30 Uhr zum Impulsabend „Zukunft braucht alle“ nach Andorf. Ein inspirierender Abend voller Begegnung, Austausch und neuer Perspektiven – für alle, die Zukunft gemeinsam gestalten.
Moderne, einladende Innenansicht des „Café im Hofmarkt“ mit einem markanten Tresen aus grünen Fliesen, Holztischen entlang einer Fensterfront und stilvoller Industrie-Beleuchtung.
12.02.2026

Neues "Café in der Hofmarkt" eröffnet: Treffpunkt für Genuss und Gemeinschaft

Mit dem „Café in der Hofmarkt“ entsteht in Taiskirchen ein neuer Ort der Begegnung, der Genuss, Nahversorgung und regionales Engagement verbindet. Die Idee dazu wurde im Rahmen von Agenda.Zukunft entwickelt, die Umsetzung mit Unterstützung von Leader Sauwald-Pramtal ermöglicht. Nun wurde das Projekt feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt.