Vor dem Eingang eines frisch eröffneten Nahversorger-Markts steht eine Gruppe von Menschen für ein Foto beisammen. Mehrere Personen in der ersten Reihe halten ein großes, symbolisches Schlüsselmodell und einen Blumenstrauß – ein Hinweis auf die feierliche Eröffnung. Hinter ihnen haben sich weitere Gäste versammelt. Die Stimmung wirkt freundlich und festlich, während der neue Markt im Hintergrund gut sichtbar ist.
News
Co-Nahversorgung
Helfenberg
15.12.2025

Bürgerbeteiligung macht es möglich: Ein neuer Nahversorger für Helfenberg

In Helfenberg ist die Freude über den neuen Lebensmittel-Nahversorger „Claudia Nah&Frisch“ groß – das zeigte sich auch bei der Eröffnung am 11. Dezember. Dieses vorgezogene Weihnachtsgeschenk haben sich die Bürger:innen gemeinsam mit Kauffrau Claudia Ascher aus Klaffer selbst gemacht. Martin Schwarzinger, Vize-Bürgermeister und Obmann des Nahversorger-Vereins, bedankt sich herzlich bei den Helfenberger:innen für ihr Engagement – und bei Claudia für ihren Mut, das Projekt zu realisieren.

In einem frisch renovierten Lebensmittelmarkt stehen vier Personen zwischen zwei gut gefüllten Regalreihen. Die Gruppe lächelt in die Kamera und vermittelt einen positiven Eindruck vom modern gestalteten Verkaufsraum. Die helle Beleuchtung und die hohen Gewölbedecken unterstreichen die freundliche Atmosphäre des Marktes.Im Agenda.Zukunft-Prozess entwickelten engagierte Bürger:innen unter Begleitung von SPES ein Modell für ein gemeinschaftlich getragenes Lebensmittelgeschäft. Ihr Vertrauen in das Vorhaben bewiesen die Helfenberger:innen mit einer bemerkenswerten Vorleistung: In einem Bürgerbeteiligungsprozess stellten sie mehr als 200.000 Euro an Startkapital bereit.

Auch Claudia Ascher blickt zuversichtlich in die Zukunft: 

„Von einem eigenen Geschäft träume ich schon seit 15 Jahren. Ich freue mich sehr, dass es jetzt losgeht, und hoffe, dass wir gemeinsam in eine gute Zukunft starten.“

Nun liegt es an der Bevölkerung, das neue Angebot aktiv zu nutzen. Bürgermeister Josef Hintenberger lädt dazu ein, den Markt zu einem lebendigen Treffpunkt zu machen: 

„Einkaufen ist mehr als die Besorgung von Lebensmitteln – es ist ein Ort der Begegnung und belebt den ganzen Ort.“

Das Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie wichtig das Engagement der Bevölkerung für die nachhaltige Sicherung der Nahversorgung ist – ein zentraler Baustein für lebendige Gemeinden.

Weitere Artikel

Ein Gruppenfoto von etwa 25 Teilnehmenden eines Netzwerktreffens in einem hellen Konferenzraum. Die Personen stehen und knien in mehreren Reihen, lächeln in die Kamera und halten Schilder mit der Aufschrift „miteinander. füreinander. wirksam“ in den Händen. Eine Teilnehmerin hält ein Baby im Arm.
15.04.2026

Inspirierender Austausch beim miteinander.füreinander.wirksam-Netzwerktreffen

Rund 30 Vertreter:innen aus sechs Gemeinden kamen am 14. April in der SPES Zukunftsakademie zusammen, um beim Netzwerktreffen des agenda.zukunft-Netzwerks miteinander.füreinander.wirksam zentrale Zukunftsthemen zu diskutieren. Im Fokus standen Ergebnisse aus Befragungen, gemeinsames Lernen sowie neue Impulse für starke, sorgende Gemeinschaften vor Ort.
Eine Gruppe von 16 Personen posiert im Freien auf einer Terrasse vor einer Hügellandschaft und hält ein großes Plakat mit der Aufschrift „Gemeinde NAVI AGENDA 2030“ in die Kamera.
14.04.2026

St. Stefan-Afiesl: Erfolgreicher Start in einen gemeinsamen Zukunftsprozess

Mit einem gelungenen Auftakt und großem Engagement der Bevölkerung ist die Gemeinde St. Stefan-Afiesl in den neuen agenda.zukunft-Basisprozess gestartet.
Vom lebendigen Zukunftsmarkt bis zur intensiven Arbeit mit dem GemeindeNavi zeigt sich: Die Gemeinde setzt auf Beteiligung, klare Orientierung und konkrete Maßnahmen, um ihre Zukunft nachhaltig und gemeinsam zu gestalten.
Ein Farbfoto auf einem rustikalen Holztisch, aufgenommen in einer ländlichen Hügellandschaft mit grünen Wiesen und Wäldern. Eine Bäuerin (links, in kariertem Hemd und brauner Schürze) und ein Koch (rechts, in weißer Kochuniform und hoher Mütze) lächeln sich an und geben sich die Hand über einem reich gedeckten Tisch.  Der Tisch ist überladen mit einer Vielzahl regionaler Produkte:  Ein großer gelber Kürbis  Verschiedene Brotleibe  Ein Stapel roter Radieschen  Ein Korb mit anderem Gemüse (einschließlich Karotten, Tomaten und Gurken)  Frischer Fisch  Rohes Fleisch und eine Auswahl an Käse  Andere ländliche Produkte wie Eier und eine Schüssel mit Honig.  Die Szene symbolisiert eine Partnerschaft zwischen lokaler Landwirtschaft und kulinarischer Expertise vor dem Hintergrund der österreichischen Alpenlandschaft.
13.04.2026

Regional is(s)t genial: ein kooperatives Netzwerk für regionale Lebensmittel

Ein neues Projekt stärkt die Zusammenarbeit zwischen Gastronomie und regionalen Produzent:innen. Durch den Aufbau einer Gastro-Food-Coop werden Prozesse vereinfacht und regionale Lebensmittel leichter verfügbar gemacht. Ziel ist eine praxistaugliche Lösung, die Wertschöpfung in der Region unterstützt und langfristige Partnerschaften im Tourismus und in der Landwirtschaft fördert.
Eine Gruppe von etwa zehn Personen sitzt im Kreis in einem hellen, modern ausgebauten Holzstadel beim Bürgerrat Eidenberg. Eine Moderatorin im roten Rock steht vor mehreren Flipcharts und Pinnwänden und spricht zur Gruppe. In der Mitte des Stuhlkreises liegen bunte Moderationskarten auf dem Holzboden, die mit Steinen beschwert sind. Die Stimmung wirkt konzentriert und dialogorientiert.
07.04.2026

Zukunft.hören: Bürgerräte in Oberösterreich

Wie können Menschen wieder stärker in politische Entscheidungen eingebunden werden – jenseits von Wahlen und Parteipolitik? Und was passiert, wenn ganz unterschiedliche, zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an Lösungen für ihre Gemeinde arbeiten? Das Beteiligungsformat „Bürgerrat“ zeigt die Potenziale einer vielfältigen Zusammenarbeit.