Gruppenfoto der 7 Mitglieder des Agenda 21 Kernteams
News
Alberndorf
30.09.2019

Alberndorf: Eine Woche im Zeichen der Zukunft und der Bürgerbeteiligung

Im Oktober dreht sich in Alberndorf alles um die Zukunft. Unter dem Titel #Zukunft4211 finden eine Woche lang täglich Veranstaltungen rund um die Zukunftsentwicklung der Gemeinde statt.

Die ersten „Alberndorfer Zukunftstage“ starten am Dienstag den 8. Oktober mit einem Treffen der UnternehmerInnen und LandwirtInnen der Gemeinde um sich gemeinsam Gedanken über Rahmenbedingungen für Unternehmen im Ort zu machen. Im Zentrum steht die Frage „Was muss geschehen, damit sich für die Gemeinde passende Betriebe gut und gerne entwickeln können?“ Am Mittwoch und Donnerstag geht es dann raus in die Dörfer. Zu den Bürgerabenden in Spattendorf (9. Oktober) und Pröselsdorf (10. Oktober) sind Alteingesessene, aber besonders auch Zugezogene, eingeladen ihre Ideen und Anliegen aus der Sicht der Dörfer einzubringen. Den Abschluss bildet das Senioren-Cafè am Freitag. Bei Kaffee und Kuchen geht es darum gemeinsam Ideen für ein gutes Älter werden in der Gemeinde zu entwickeln. „Wir möchten so viele Menschen wie möglich motivieren sich bei den Themen und Projekten, die sie persönlich bewegen, aktiv einzubringen“, so Bürgermeister Martin Tanzer. „Die Gemeinde braucht das Wissen, die Kreativität und das Engagement der BürgerInnen um unseren Ort auch in Zukunft lebenswert zu gestalten.“

Die Gemeinde und ein engagiertes #Zukunft4211-Kernteam arbeiten derzeit intensiv an den Vorbereitungen zu den Alberndorfer Zukunftstagen. Sie sind Teil des Anfang 2019 gestarteten Agenda 21-Prozesses. Hierbei soll die Zukunft von Alberndorf durch gemeinsam abgesteckte Weichenstellungen in wichtigen Bereichen so gestaltet werden, dass der Ort auch in den nächsten Jahren und für die nächste Generation viel Lebensqualität bietet. Analog und digital wurden dazu bereits im Frühjahr die ersten Themen und Ideen diskutiert. Im Rahmen eines eigenen Workshops, hat sich Alberndorf als eine der ersten Gemeinden in Oberösterreich, mit den weltweit beschlossenen 17 Nachhaltigkeitszielen, der Agenda 2030, beschäftigt. Daraus wurden erste Handlungsfelder für ein nachhaltiges und lebenswertes „Alberndorf 2030“ abgeleitet. Die Plattform Bürgercockpit Alberndorf bietet der Bevölkerung die Möglichkeit sich auch digital in die Zukunftsentwicklung einzubringen. Nach Umfragen zur Lebensqualität und Mobilität in Alberndorf ist die nächste Befragung schon in Vorbereitung.

Am Ende des Prozesses werden die Ergebnisse in das neue Zukunftsprofil für Alberndorf einfließen. Es dient der Gemeinde als Kompass in Fragen zur zukünftigen Entwicklung und Gestaltung der Gemeinde. Gleichzeitig will die Gemeinde gemeinsam mit den BürgerInnen auch erste Umsetzungsschritte auf den Weg bringen. Unterstützung erhält die Gemeinde in diesem Prozess von den Prozessbegleitern Katharina Dessl und Siegmar Leitl sowie von Regionalmanagerin Christine Rehberger (Regionalmanagement OÖ GmbH).

Homepage Gemeinde Alberndorf/ Zukunft4211

 

Weitere Artikel

Moderne, einladende Innenansicht des „Café im Hofmarkt“ mit einem markanten Tresen aus grünen Fliesen, Holztischen entlang einer Fensterfront und stilvoller Industrie-Beleuchtung.
12.02.2026

Neues Café im Hofmarkt eröffnet: Treffpunkt für Genuss und Gemeinschaft

Mit dem „Café im Hofmarkt“ entsteht in Taiskirchen ein neuer Ort der Begegnung, der Genuss, Nahversorgung und regionales Engagement verbindet. Die Idee dazu wurde im Rahmen von Agenda.Zukunft entwickelt, die Umsetzung mit Unterstützung von Leader Sauwald-Pramtal ermöglicht. Nun wurde das Projekt feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt.
Ein Mann steht auf einer Bühne neben einem Stehtisch mit Laptop und spricht in ein Mikrofon. Hinter ihm wird eine große Präsentationsfolie an die Wand projiziert. Die Folie zeigt ein Luftbild eines Gebäudekomplexes und den Titel „Zusammen Perspektiven verschieben.“ sowie den Untertitel „Vom Fiktiven, Digitalen, Experimentellen zum Realen, Analogen und Umsetzbaren.“. Im Vordergrund sind die unscharfen Silhouetten der Zuschauer zu sehen.
10.02.2026

RURASMUS - bereit für ein "Auf's Land Semester"?

Agenda.Zukunft ermöglicht bis zu drei zukunftsoffenen Gemeinden eine geförderte Teilnahme am Programm RURASMUS.
Studierende leben und arbeiten für ein Semester direkt vor Ort und bearbeiten konkrete kommunale Aufgabenstellungen. Das Zusammenspiel aus wissenschaftlicher Expertise und lokaler Praxis bringt frische Perspektiven, umsetzbare Ergebnisse und neue Impulse für eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde und des ländlichen Raums.
Zwei Hände halten einen leeren, weißen Bilderrahmen vor eine weite Hügellandschaft mit Bäumen und einem See unter blauem Himmel.
10.02.2026

Gemeinsam Zukunft gestalten: St. Stefan-Afiesl und Offenhausen starten durch

Mit dem Start neuer Agenda.Zukunft-Basisprozesse in St. Stefan-Afiesl und Offenhausen setzen zwei Gemeinden wichtige Impulse für eine nachhaltige, partizipative Entwicklung.
Agenda.Zukunft begleitet beide Kommunen dabei, Zukunftsfragen strukturiert zu bearbeiten und im Zusammenspiel von Politik, Verwaltung und Bevölkerung tragfähige Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft zu entwickeln.
Ein kontrastreiches Porträt zweier Generationen vor einem hellen, minimalistischen Hintergrund. Im scharfen Profilvordergrund links sieht man das Gesicht eines älteren Mannes, dessen tiefe Falten von Lebenserfahrung erzählen. Sein Blick ist ruhig in die Ferne gerichtet. Direkt dahinter, leicht weichgezeichnet, blickt ein kleines Kind mit großen, neugierigen Augen in die gleiche Richtung. Die Anordnung verdeutlicht das Zusammenspiel von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
03.02.2026

Zukunft.hören: Das Leben in Zahlen

Im Podcast „Zukunft.hören“ dreht sich alles um Gemeinde- und Regionalentwicklung sowie um innovative Zukunftskonzepte. In der aktuellen Folge widmen wir uns dem spannenden Thema „Das Leben in Zahlen“ und werfen einen fundierten Blick auf die demografische Entwicklung in Oberösterreich.
Wächst oder schrumpft die Bevölkerung? Wie hoch ist die Lebenserwartung? Welche Rolle spielen Familie, Bildung und Geburtenzahlen? Und woher kommen die Menschen, die nach Oberösterreich zuwandern?