Einreichungen zum ÖGUT Umweltpreis bis 13. Juli 2026 möglich!
Gesucht werden Projekte und Menschen, die mit Innovation, Partizipation, Kreislaufwirtschaft und nachhaltigem Engagement zur Zukunftsfähigkeit beitragen. Der mit insgesamt 40.000 Euro dotierte Preis zeichnet herausragende Beiträge in mehreren Kategorien aus und rückt Best-Practice-Beispiele für eine klimaverträgliche Gesellschaft in den Fokus.
Die ÖGUT zeichnet mit dem renommierten Preis Menschen und Organisationen aus, die erfolgreich zu einer klimaverträglichen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft beitragen.
Das Preisgeld von insgesamt EUR 40.000 wird in sechs Kategorien und zwei Sonderpreisen vergeben.
Einreichschluss ist Montag, 13. Juli 2026, 23:59
Die Nominierten werden Anfang Oktober 2026 bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet im Rahmen des ÖGUT Jahresempfang 2026 statt.
Hier gibt's alle Informationen zur Einreichung
Einreichungen sind in folgenden Kategorien möglich:
Frauen in der Umwelttechnik - Junior und Senior Scientist (mit Unterstützung des BMIMI, Preisgeld jeweils EUR 5.000)
Hier wird es persönlich: Die Auszeichnung honoriert die Leistungen von Frauen* am Schnittpunkt von Umwelt und Technik und wird an Expert:innen in Österreich vergeben, die Role Models für Karrieren in diesem Bereich sind. Es zählt der Lebenslauf und das Engagement, denn diverse Teams erzeugen auf allen Ebenen bessere, resilientere Lösungen – auch im Bereich der Nachhaltigkeit.
Die Preise werden je nach Dauer der Berufserfahrung an Junior- und Senior-Scientists im Bereich angewandter umwelttechnikbezogener Forschung und Technologieentwicklung in Österreich vergeben. Dies umfasst Expertinnen* aus österreichischen Unternehmen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Vereinen.
Nachhaltige Kommune (mit Unterstützung des Städtebunds, Preisgeld EUR 5.000)
Städte und Gemeinden sind aufgrund der unmittelbaren Auswirkungen auf das Leben der Bürger:innen für eine nachhaltige Entwicklung Österreichs von besonderer Bedeutung. Gesucht werden für diese Kategorie vorbildhafte Projekte und Vorhaben auf kommunaler Ebene im Sinne einer umfassenden nachhaltigen Kommunalentwicklung. Einreichen können österreichische Städte und Gemeinden sowie Betriebe im Eigentum österreichischer Städte und Gemeinden.
Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement (mit Unterstützung des BMLUK, Preisgeld jeweils EUR 2.500)
Nachhaltige Entwicklung kann nicht verordnet, sie muss verhandelt werden und ist somit eng verknüpft mit der Beteiligung der Öffentlichkeit. Beteiligung kann einerseits top-down initiiert werden oder Bottom-up durch zivilgesellschaftliches Engagement erfolgen.
Mit dem ÖGUT-Umweltpreis werden herausragende Partizipationsprojekte und zivilgesellschaftliche Initiativen ausgezeichnet, in denen öffentliche Anliegen in innovativer und vorbildhafter Weise verhandelt und umgesetzt werden bzw. wurden.
Klimaneutrale Stadt (mit Unterstützung des BMIMI, Preisgeld EUR 5.000)
Mit der Mission „Klimaneutrale Stadt" wurde ein FTI-Schwerpunkt gesetzt, der es österreichischen Städten und Gemeinden ermöglicht, die Klima- und Energieziele umzusetzen. Der ÖGUT-Umweltpreis richtet sich in dieser Kategorie an Aktivitäten, die Schlüsselinnovationen, Demonstrationsquartiere/-gebäude und Lernumgebungen zur Realisierung klimaneutraler Städte etablieren.
Mit Forschung & Innovation zur Kreislaufwirtschaft (mit Unterstützung des BMIMI und der FFG, Preisgeld EUR 5.000)
Kreislaufwirtschaft ist komplex und erfordert Systemänderungen. Nur Innovationen, die den gesamten Wertschöpfungskreis im Blick behalten, verhindern etwaige negative Auswirkungen an anderer Stelle. Der ÖGUT-Umweltpreis richtet sich in der Kategorie „Mit Forschung und Innovation zur Kreislaufwirtschaft" an Projekte und Aktivitäten, die einen essenziellen Beitrag dazu leisten, lineare Wertschöpfungsketten zu Kreisläufen umzuwandeln und damit den primären Ressourceneinsatz radikal zu verringern.
Unternehmen am Weg zur Kreislaufwirtschaft (mit Unterstützung von Coca-Cola, Preisgeld EUR 5.000)
Ausgezeichnet werden Unternehmen, die in der gelebten Praxis an der Reduktion des Abfallaufkommens in der Produktion arbeiten und Lösungen für eine kreislauffähige Produktion von morgen entwickelt und bereits erprobt haben. Die Projekte und Maßnahmen müssen an einem österreichischen Standort bereits umgesetzt sein.
Sonderpreis der Energiepark Forschungsstiftung (Preisgeld EUR 5.000)
Der Sonderpreis setzt dort an, wo die Energiewende greifbar wird – durch Taten, die Wirkung zeigen. Deshalb richtet er sich ausdrücklich an Projekte im Bereich Erneuerbarer Energie, die über die reine Konzeptphase hinausgehen und bereits praktische Umsetzungsschritte erreicht haben.
Gestiftet wird der Sonderpreis zum dritten Mal in Folge durch die Energiepark Forschungsstiftung, die Ende 2023 gegründet wurde und visionäre Projekte mit starkem Praxisbezug fördert.
Sonderpreis der Magazine BUSINESSART und LEBENSART (jeweils ein Medienpaket)
Alle Einreichungen gehen auch an den Start für die Auszeichnung mit den Sonderpreisen der renommierten Nachhaltigkeitsmagazine LEBENSART und BUSINESSART, dotiert mit jeweils einem Mediapaket.
